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Fernwartung: Teamviewer 12 Beta steht zum Download parat

Teamviewer 12 steht ab sofort als Vorabversion zur Verfügung. Höhere Performance und zusätzliche Admin-Funktionen gehören zu den Neuerungen.

Teamviewer hat der neuen Version 12 seiner Fernwartungssoftware eine Reihe von Funktionen spendiert, die insbesondere für den Unternehmenseinsatz interessant sind. So können Administratoren über die Managementkonsole nun alle eingehenden Verbindungen sehen. Zudem erhalten sie nun einen Überblick, welche Sicherheitseinstellungen auf einem Gerät vorgenommen wurden. Administratoren können Teamviewer nun per Klick auf einer Vielzahl von Geräten ausrollen. Mit Hilfe der Teamviewer Policy API lassen sich nun auch Richtlinien remote den Geräten zuweisen. Sobald sich die ausgewählten Geräte verbinden, wird die entsprechende Richtlinie ausgerollt. In einer Übersicht sehen Admins welche Richtlinien, auf welchem Gerät aktiv sind. Abseits dieser neuen Funktionen kommt Teamviewer auch mit einer neuen Benutzeroberfläche.

Bereits im Juni 2016 hatte Teamviewer mit Trusted Devices und Data Integrity zwei neue Sicherheitsmerkmale eingeführt, um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen (siehe auch Neue Sicherheitsfunktionen für Fernwartungssoftware Teamviewer). Bei den Trusted Devices (Vetrauenswürdige Geräte) soll sichergestellt werden, das Dritte keinen unerlaubten Zugang zum Konto eines Nutzers erhalten. wenn man sich das erste Mal von einem neuen Gerät bei einem bestehenden Teamviewer-Konto anmeldet, muss man dieses Gerät als vertrauenswürdig einstufen, bevor man sich einloggen kann. Es erfolgt eine In-App-Nachricht, die an die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt wird, um das Gerät durch einen Link zu autorisieren.

Mit der neuen Version Teamviewer 12 soll die Dateiübertragung nun auch erheblich schneller von statten gehen. So sollen sich Dateien jetzt mit bis zu 200 MByte/s übertragen lassen. Auch bei der Frame Rate soll sich die Performance deutlich verbessert haben.

Teamviewer 12 - Device Connection Report
Abbildung 1: Über die Managementkonsole erhalten Admins nun einen Überblick über alle Verbindungen.

Neues gibt es auch in Sachen Smartphone-Unterstützung. So soll jetzt Fernwartung und Screen Sharing über Plattformgrenzen hinweg für Android, iOS und Windows Phone funktionieren. Gegenüber den Vorgängerversionen ist zudem die Plattformunterstützung nochmals erweitert worden. So werden aktuelle Versionen wie Windows 10 Anniversary Update, Android Nougat oder iOS 10 und macOS Sierra ebenso unterstützt wie Windows XP oder Windows Server 2003.

Teamviewer 12 Beta

Die Vorabversion von Teamviewer 12 ist ab sofort für Windows, Mac, Linux sowie Mobilgeräte und Chrome OS verfügbar. Der Funktionsumfang kann sich ja nach Plattform etwas unterscheiden. Der volle Funktionsumfang gilt für die Windows-Version. Für die private Nutzung im nicht kommerziellen Umfeld wird auch Teamviewer 12 kostenfrei sein. Für den Einsatz in Unternehmen offeriert Teamviewer unterschiedliche Lizenzmodelle. Wer bereits Teamviewer-Kunde ist, findet hier Updateinformationen.

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