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Neue Sicherheitsfunktionen für Fernwartungssoftware Teamviewer

Teamviewer hat mit Trusted Devices und Data Integrity zwei neue Sicherheitsmerkmale eingeführt, um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen.

Die Funktion Trusted Devices soll sicherstellen, das Dritte keinen unerlaubten Zugang zum Konto eines Nutzers erhalten. Wenn man sich das erste Mal von einem neuen Gerät bei einem bestehenden Teamviewer-Konto anmeldet, muss man dieses Gerät als vertrauenswürdig einstufen, bevor man sich einloggen kann. Es erfolgt eine In-App-Nachricht, die an die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt wird, um das Gerät durch einen Link zu autorisieren.

Bei der Funktion Data Integrity prüft das System laut Teamviewer kontinuierlich, ob das Teamviewer-Konto ein ungewöhnliches Verhalten zeigt. Dazu würde beispielsweise der Zugriff von einem neuen Standort aus zählen. Dies könne darauf hindeuten, das ein Konto kompromittiert sei. In diesem Fall würde das Teamviewer-Konto für eine Kennwortrücksetzung markiert. Der Nutzer erhalte dann eine E-Mail mit der Anleitung zur Erstellung eines Passwortes. Teamviewer weist nochmals darauf hin, Zugangsdaten nicht für mehrere Dienste zu verwenden.

Teamviewer merkt an, dass es aufgrund der globalen Einführung der Funktionen zu kleineren Beeinträchtigungen komme könne. Apropos Beeinträchtigungen, als Ursache für die Teamviewer-Störung am 01. Juni habe man einen Denial-of-Service-Angriff (DoS) auf die DNS-Server-Infrastruktur von Teamviewer festgestellt. Eine Sicherheitslücke innerhalb Teamviewer bestehe nicht.

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