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Notfall-Management mit Business Continuity und Disaster Recovery

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Vier Kernfragen zur optimalen Disaster-Recovery-Planung

Komplettausfall nach einer Störung im IT-Bereich? Das muss nicht sein. Vier Kernfragen dienen als Wegweiser zu einem optimalen Disaster-Recovery-Plan.

Die Angst, dass Unternehmensdienstleistungen – oder gar das Unternehmen selbst – nach einer technischen Unterbrechung schwere oder unwiederbringliche Verluste erleiden könnte, sorgt bei IT-Leitern (CIO) weltweit für schlaflose Nächte. Das muss nicht sein.

Disaster Recovery Planning (das Planen der Notfallwiederherstellung, DR), ein Teilbereich der Business Continuity (Betriebskontinuität), umfasst den Ablauf, die Methodik und alle Maßnahmen, die für die Wiederherstellung oder Kontinuität nach einer Störung notwendig sind.

Störungen treten in verschiedenen Varianten auf und sind schwer einschätzbar. Die Auswirkung jedoch, die sie auf den Geschäftsbetrieb haben, können mit optimaler Vorbereitung und umfassenden Tests kalkuliert und abgeschwächt werden.

Wie vermeiden Sie also diese schlaflosen Nächte? Sie bereiten sich auf das Worst-Case-Szenario vor. Stellen Sie sich vor, Sie verlören alles rund um Ihr Hauptrechenzentrum.

Die vier Kernfragen zeigen Ihnen, ob Sie mit Zuversicht auf Ihre DR-Lösung blicken können:

  1. Kann meine DR-Infrastruktur von derselben Störung betroffen sein, die mein Hauptrechenzentrum angegriffen hat?
  2. Wurde meine Disaster-Recovery-Lösung so gestaltet, dass sie sich an die Zielvorgaben zur Wiederherstellung der Anwendungen hält, so zum Beispiel die Recovery Point Objective (RPO) und die Recovery Time Objective (RTO)?
  3. Sind die Abläufe zur Disaster Recovery dokumentiert und für jeden, der sie befolgen muss, zugänglich und verständlich?
  4. Haben die Nutzer Zugriff auf die Anwendungen, die über die Disaster Recovery laufen (falls das Hauptrechenzentrum und die angebundenen Netzwerke durch die Störung entfallen sind)?

Während eine Prüfung, die die obigen Fragen beantworten kann, hilfreich ist, bietet wiederholtes Testen den einzigen Weg zu erkennen, ob ein Unternehmen DR-fest ist.

Tests zur Disaster Recovery sind teuer und furchterregend, aber zeitgleich unschätzbare Gelegenheiten, die DR-Lösung und die ausführenden Personen zu prüfen. Regelmäßige Disaster-Recovery-Tests lindern den Stressfaktor, der mit dem „Unbekannten“ in Verbindung gebracht wird, und die regelmäßige Ausführung verringert schließlich die Wiederherstellungszeit in diesen Störfallszenarios.

Über den Autor: Hywel Matthews arbeitet als Principal Consultant für GlassHouse Technologies (UK).

Artikel wurde zuletzt im September 2013 aktualisiert

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