FAQ zur Sicherheit von iPhones: Risiken, Gegenmaßnahmen und die Zukunft

In Bezug auf Sicherheit macht das iPhone vielen IT-Abteilungen Sorgen. Doch Apples iPhone Configuration Utility (iCU) kann für Abhilfe sorgen.

Das Aufdecken von Sicherheitsrisiken beim iPhone und das Verhindern von Sicherheitsverstößen kann Administratoren...

viel Arbeit bereiten. Immer mehr Mitarbeiter wünschen sich die Möglichkeit, ihre privaten iPhones auch für die Arbeit zu verwenden. Es gibt sogar Unternehmen, die bereits iPhones an ihre Mitarbeiter ausgeben. Aber private Telefone in der Unternehmensumgebung und unternehmenseigene Telefone in der Öffentlichkeit können einer ganzen Reihe von Sicherheitsrisiken Tür und Tor öffnen.

Die Schwierigkeit für die IT-Abteilung besteht hier darin, die iPhones für den Umgang mit Unternehmensdaten abzusichern und trotz allem ihre Benutzerfreundlichkeit zu erhalten. Sie muss also in der Lage sein, eine potenziell große Anzahl von iPhones zu verwalten. Einstellungen und Richtlinien müssen verteilbar sein, und die Benutzer müssen sich dessen bewusst sein, wie sie Unternehmensdaten schützen können. Die Antworten in diesen FAQs zur iPhone-Security sollen Administratoren dabei helfen, die Vor- und Nachteile der Nutzung des iPhones im Unternehmen zu bewerten.

Was sind die größten iPhone-Sicherheitsrisiken für Unternehmen?

Apples gutem Ruf bei Sicherheit zum Trotz gibt es eine Reihe von iPhone-Sicherheitsrisiken für Unternehmen. Hacker, die bösartige Angriffe gegen iPhones richten, können damit Zugriff auf Unternehmensdaten erlangen. Und auch wenn das iPhone bislang gegen Schadsoftware immun war: Experten gehen davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Programmierer die ersten Viren für iOS-Angriffe entwickeln. Zudem können Anwender ihr Telefon einem Risiko aussetzen, indem sie es an einem unsicheren Computer oder über eine ungesicherte Cloud synchronisieren. Auch dies kann zu unberechtigten Zugriffen auf Unternehmensressourcen führen.

Welches spezielle Risiko für die iPhone-Sicherheit geht von Siri aus?

Für die Benutzer ist er eine tolle Funktionalität, doch der Sprach-Assistent Siri umgeht diverse Sicherheitsfunktionen. Dadurch können vertrauliche Daten für jedermann verfügbar werden, dem das iPhone in die Hände fällt. Für IT-Profis sollten die Sicherheitsrisiken durch Siri Anlass zur Sorge sein. Zum Beispiel kann jeder Siri dazu verwenden, einen gesperrten iPhone-Bildschirm zu umgehen und so SMS im Namen des iPhone-Besitzers zu schreiben. Und am schlimmsten: Die IT kann kaum etwas dagegen tun.

Wie kann das iPhone Configuration Utility dabei helfen, die Sicherheit von iPhones zu erhöhen?

Apples iPhone Configuration Utility (iCU) ermöglicht IT-Administratoren eine zentralisierte Verwaltung unternehmenseigener iPhones. Mit den erweiterten Sicherheitseinstellungen für  iPhones können Administratoren Passwort-Anforderungen durchsetzen, die Installation unberechtigter Apps verhindern und die Nutzung von Kamera sowie der Funktion Screen-Capture einschränken. Das iCU gestattet Administratoren außerdem, geprüfte Zertifikate auf den iPhones zu installieren und E-Mail-Konten vorzukonfigurieren. Weiterhin bietet das iCU eine Reihe sicherer Wege zur Auslieferung von Benutzer-Profilen und zur Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien für das iPhone. Zudem ermöglicht es die Verteilung unternehmensspezifischer Apps ohne Nutzung von Apples App-Store.

Was steht in Bezug auf iPhone-Security als Nächstes an?

Um die Sicherheit von iPad und iPhone zu verbessern, hat Apple drei kryptographische Module zum Test und zur Zertifizierung nach dem Federal Information Security Management Act von 2002 (FISMA) eingereicht. Die Anforderungen, die im Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-2 des National Institute of Standards and Technology niedergelegt sind, wurden entworfen, um Vertraulichkeit und Datensicherheit sowohl für Hardware als auch für Software sicherzustellen. Falls diese Module zugelassen werden,  könnten sie das weitere Wachstum von iPad und iPhone vor allem im Behörden-Bereich unterstützen.

Artikel wurde zuletzt im Dezember 2011 aktualisiert

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