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Diese Angriffe kosteten ein deutsches Unternehmen im Schnitt 3.145 Euro, was im internationalen Vergleich allerdings noch verhältnismäßig gering scheint: McAfee beziffert die durchschnittlichen Kosten durch Sicherheitsvorfälle pro Mittelständler auf etwa 29.000 Euro.
Weltweit verzeichnete ungefähr die Hälfte der befragten Mittelständler eine Verschärfung der Sicherheitslage. Trotz dessen wenden Mittelständler derzeit nicht mehr Geld für ihre IT-Sicherheit auf.
Nach wie vor ist die Meinung verbreitet, Hacker konzentrierten sich eher auf Großunternehmen. Immerhin 43 Prozent der Befragten glauben, dass Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern einem überdurchschnittlichen Risiko durch Cyberangriffe ausgesetzt sind.
Nach Angaben von McAfee betrifft die Mehrzahl der Attacken jedoch Unternehmen mit bis zu 500 Angestellten: Während Unternehmen mit 501 bis 1000 Mitarbeitern in den vergangenen drei Jahren „nur“ 15 Vorfälle zu verzeichnen hatten, kamen Unternehmen mit 101 bis 500 Mitarbeitern durchschnittlich auf 24 Angriffe.
In Ländern wie Frankreich und Kanada, wo die Unternehmen am wenigsten in Sicherheitsvorkehrungen investierten, fallen die finanziellen Schäden und die Systemausfallzeit durch Cyberattacken am höchsten aus. In der Regel benötigten die dort ansässigen Firmen eine Woche oder mehr, um sich vom letzten Angriff zu erholen. Weltweit benötigen zwei Drittel der Befragten immerhin über einen Tag, um nach einem Angriff wieder in die Normalität zurückzufinden.
Mit der Untersuchung zum Report „Das Sicherheitsparadox“ beauftragte McAfee das amerikanische Marktforschungsinstitut MSI International. MSI befragte in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kanada, Spanien und den USA jeweils einhundert Unternehmen mit 51 bis 1000 Mitarbeitern.
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