03.01.2011 | Autor / Redakteur: Maik Bockelmann / Peter Schmitz

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: Angefangen bei Sightseeing-Touren über exotische Speisen bis hin zu Security-Trends lässt sich viel Neues entdecken und Bewährtes wiederfinden. Das ging mir neulich bei einem längeren Flughafenaufenthalt durch den Kopf. Fest steht nämlich, dass die IT-Sicherheit weltweit gar nicht so unterschiedlich gehandhabt wird. Für 2011 zeichnen sich deshalb folgende Trends in der IT-Sicherheit ab.
Laut der neuesten Untersuchung von Forrester rechnen 29 Prozent der US-amerikanischen und 23 Prozent der europäischen Unternehmen mit geringeren Budgets für die IT-Sicherheit im Jahr 2011. Angesichts dieser Prognose und der zunehmenden IT-Risiken gilt es, in die Tools zu investieren, die sich bewährt haben und kosteneffektiv arbeiten. International zeichnen sich dabei für 2011 folgende Trends ab:
Das Marktforschungsinstitut Gartner stellt weltweit eine hohe Verbreitung des Plattform-zentrierten Ansatzes fest und ist damit der Realität in den Unternehmen zeitlich noch voraus. Da sowohl Ausgaben als auch Zeitaufwand für die IT-Sicherheit streng limitiert sind, schaffen viele Firmen den Wechsel noch nicht oder nur sehr langsam, mit dem ein Großteil der Risiken entschärft werden könnte. Trotzdem ist der Trend in diese Richtung klar erkennbar.
Basierend auf der wirtschaftlichen Entwicklung imitieren immer mehr Unternehmen Projekte, um die Gesamtbetriebskosten für die Sicherheitstechnologien zu senken. Sie suchen dabei nach einfacheren und umfassenderen Lösungen mit geringem Verwaltungsaufwand. Um all diese Anforderungen zu erfüllen, setzen sich Administratoren und Management intensiv mit der Kombination verschiedener Technologien auseinander und versuchen alle Lösungen aus einer Hand zu bekommen.
Die Mitarbeiter in Unternehmen werden immer mobiler und arbeiten zunehmend mit ebenso mobilen Systemen. Das stellt die IT-Sicherheit vor die zusätzliche Herausforderung, alle Endpoints auf dem neuesten Security-Stand zu halten. Wie effektiv die unterschiedlichen Endpoints allerdings sind, steht verstärkt auf dem Prüfstand. Die IT-Admins stehen unter Druck, die Wirtschaftlichkeit aller Geräte und Tools zu erhöhen und keine Gelder für doppelte Aufwendungen zu verschwenden.
Leider beschäftigen sich nur wenige Firmen wirklich mit der vollständigen Konsolidierung verschiedener Geräte und Softwareanwendungen, die nicht nur das IT-Budget entlastet, sondern auch die technologischen Ressourcen schont und die Ausschöpfung der Bandbreiten optimiert. Gleichzeitig bedeutet das weniger Arbeit für die IT-Admins, die teilweise bis zu fünf verschiedene Systeme verwalten müssen, um die Sicherheit aller Endpoints zu gewährleisten. Von einer Konsolidierung gewinnen also alle Beteiligten: Das Unternehmen an Produktivität und die Admins an Zeit für Arbeit an geschäftskritischen Prozessen.
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