![]() | |
|
Speziell die neuen Sanktionierungsmöglichkeiten der Datenschutzbehörden können Unternehmen empfindlich treffen. Bis zu 300.000 Euro Strafe und Information der Öffentlichkeit durch halbseitige Anzeigen in Tageszeitungen können ab sofort einem Unternehmen blühen, das Kundendaten verliert.
„Ich fordere die Verantwortlichen in den Unternehmen dazu auf, die durch die Neuregelung gebotene Chance zu nutzen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Personenbezogene Daten sind kein beliebig ausbeutbares Wirtschaftsgut. Wer sie erhebt und nutzt muss die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen respektieren. Die neuen Regelungen stellen erheblich gesteigerte Anforderungen an den Umgang mit Verbraucher- und Beschäftigtendaten. Datenschutz muss endlich zur Chefsache werden. Wer dies verkennt, wird zukünftig mit erheblichen Nachteilen rechnen müssen.“, kommentiert Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit die neuen Regelungen.
Die folgenden 10 Tipps des Security-Anbieters Lumension sollen Unternehmen dabei helfen, Daten gesetzeskonform zu schützen.
Gestatten Sie nur authentifizierten Speichern den Zugriff auf das Netzwerk. Der Conficker-
Verschlüsseln Sie sensible Daten, die per Mail von oder zu einem mobilen Gerät verschickt werden, mit mindestens 64-bit. Sie sind sonst leichte Beute für
Führen Sie verbindliche Regeln für Passwörter ein. Sollte ein Notebook einmal in die falschen Hände geraten, verhindert Verschlüsselung, dass Unberechtigte auf die Daten zugreifen können.
Sperren Sie mobile Geräte für diese Art der Datenübertragung. Wer per Bluetooth Daten überträgt, muss wissen, dass die Person am Nebentisch diese ebenfalls empfangen kann.
Führen Sie ein Fernwartungs-System ein. Per Remote-Befehl lassen sich alle Daten auf dem Gerät vernichten. So haben Sie auch nach Verlust und Diebstahl noch Zugriff auf Notebooks, Handys oder PDAs.
Entsorgen Sie ausgemusterte Endgeräte und beschädigte Festplatten sorgfältig. Sie können sonst schnell zu einer wahren Fundgrube für Hacker werden. Vorsicht ist auch beim Weiterverkauf gebrauchter Hardware geboten: Stellen Sie sicher, dass vorher wirklich alle Daten von der Festplatte gelöscht wurden.
Führen Sie Sicherheits-Richtlinien ein und setzen Sie diese unternehmensweit konsequent um. Eine solche Policy regelt beispielsweise auch die Nutzung privater Geräte wie MP3-Player und Handys im Netzwerk.
Mitarbeiter sind oft die größte Gefahr für die IT-Sicherheit. Sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeiter mit den IT-
Setzen Sie auf eine adäquate Sicherheitssoftware, die ihr Netzwerk gegen Schadprogramme, Einbruchsversuche, unbefugte Zugriffe und andere Gefährdungen abschottet. Lassen Sie sich hierfür von Security-Fachhändlern beraten, die Ihren Bedarf einschätzen können.
Aktivieren Sie neue Endgeräte erst, wenn alle zuvor genannten Sicherheitseinstellungen vorgenommen wurden.
posted am 02.09.2009 um 11:37 von Unregistriert
Mitdiskutieren