17.10.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Softwareanbieter SAP und Netzwerkausstatter Cisco wollen ihre Produkte zu einer SOA-Anwendung kombinieren und damit den Datenschutz in erweiterten Unternehmensnetzwerken gewährleisten. Die jetzt angekündigte Lösung verbindet Netzwerkkomponenten und Applikationen für Unternehmenssteuerung, Risikomanagement und Compliance.
Die jetzt von SAP und Cisco vorgestellte SOA-Anwendung (Service-orientierte Architektur) richtet sich an Unternehmen mit weltweiten Liefer- und Partnernetzwerken. Diese sollen vertrauliche Geschäfts- und Personendaten mit der Lösung schützen. So überwacht die Plattform beispielsweise den Datenverkehr im Netzwerk. Werden große Mengen vertraulicher Informationen übertragen, schlägt das System Alarm.
Steve Papa, CEO des Softwareanbieters Endeca, lobt den Ansatz: „SAP und Cisco integrieren die Anwendungs- mit der Infrastruktur-Ebene und helfen uns damit IT-Prozesse und Geschäftsanforderungen mit Belangen des Datenschutzes und der Datensicherheit in Einklang zu bringen.“
Das von Cisco und SAP entwickelte Produkt setzt auf bestehenden Anwendungen auf. Von SAP kommen dabei Programme für Governance, Risk and Compliance (GRC) – also für Unternehmenssteuerung, Risikomanagement sowie Einhaltung gesetzlicher Auflagen. Hierzu zählen: NetWeaver, NetWeaver BI und GRC Process Control. Cisco bringt sich mit Netzwerk-Know-how ein und komplettiert das Angebot mit Services für Application-Oriented Networking (AON).
Anwender sollen somit einheitliche Sicherheitsrichtlinien für alle Daten anwenden können – egal ob sie aus Anwendungen oder Transaktionen stammen. Die globalen und lokalen Überwachungsmechanismen der Lösung sollen denen von Insellösungen überlegen sein.
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