22.10.2007 | Autor / Redakteur: Florian Karlstetter / Peter Schmitz

Firmeninterne Disaster Recovery-Pläne werden oftmals nicht ausreichend getestet, um im Fall der Fälle auch wirklich dabei helfen zu können, einen störungsfreien Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Symantec weltweit durchgeführt hat.
Folgt man der Studie, musste bereits jedes zweite Unternehmen in der Vergangenheit auf firmeninterne Disaster Recovery-Pläne zurückgreifen. Das Problem dabei war jedoch, dass mehr als die Hälfte dieser Pläne bei tiefergehenden Tests versagen. Als Grund für dieses besorgniserregende Ergebnis sieht Symantec, dass Notfallpläne zu selten auf den Prüfstand gestellt werden.
Weitaus schwerer trifft es Organisationen, die ohne vorhandene Notfallpläne meinen auszukommen. Demnach waren bereits 44 Prozent dieser Unternehmen bereits mindestens einmal mit kritischen Vorfällen konfrontiert, bei einem Viertel der Befragten war dies bereits zwei- bis dreimal der Fall, 11 Prozent traf es gar noch öfter.
Knapp 70 Prozent der befragten Unternehmen sehen Naturkatastrophen als mögliche Ursachen für den Ausfall von IT-Systemen, 57 Prozent befürchten Virenattacken und nahezu jeder Dritte sorgt sich um Krieg oder Terrorismus – was die Sicherheit der unternehmenseigenen IT angeht.
Deutsche Unternehmen sind außerdem besonders schlecht vorbereitet, wenn es um Feuerschäden geht. Die größten Gefahren, gegen die ein Disaster Recovery-Plan schützen soll sind in Deutschland Schäden an der Reputation, Nachteile im Wettbewerb, die Beziehung zu Lieferanten und Vertrauensverlust beim Kunden.
Die Entwicklung von Disaster Recovery-Strategien ist ein wichtiger Bestandteil, um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs sicherzustellen. „Um sich vor Ausfallzeiten zu schützen, müssen die Unternehmen Hochverfügbarkeits- und Disaster Recovery-Lösungen in ihrer gesamten Unternehmensumgebung implementieren“, erläutert Frank Bunn, Senior Solutions Marketing Manager bei Symantec. Außerdem sollten geeignete Routinen für Disaster Recovery-Tests eingeführt und regelmäßig gepflegt werden.
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