Secureview bringt Bild und Ton mehrerer Kameras auf einen Bildschirm

Trendnet TV-IP312W überwacht dunkle Räume per Infrarot und WLAN

05.10.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die IP-Kamera TV-IP312W verfügt über Mikrofon und Lautsprecheranschluss.

Die von Trendnet angekündigte IP-Kamera TV-IP312W soll auch zur Überwachung im Dunkeln taugen. Das Gerät verfügt über Infrarotsensoren und liefert Videoaufnahmen in VGA-Auflösung. Die Datenströme können verschlüsselt per WLAN übertragen werden. Ein Mikrofon ist integriert, optionale Lautsprecher können ebenfalls angeschlossen werden.

Gemeinsam mit der von Trendnet vertriebenen, kostenlosen Software Sercurview kann ein Überwachungssystem mit bis zu 16 angeschlossenen Kameras aufgebaut werden. Die Kameras unterstützen den Standard IEEE 802.11b/g und können drahtlos in bestehende WLANs eingebunden werden. Bis zum Access Point können die Datenströme per WEP, WPA-PSK oder WPA2-PSK abgesichert werden. Ein Anschluss per Kabel ist ebenfalls vorgesehen.

Bei einer Brennweite von 2,0 benötigen die optischen Senoren der Kamera eine Lichtstärke von 0,5 Lux um Bilder liefern zu können. Infrarotsensoren sollen aber auch im Dunkeln Bilder mit einer Sichtweite von bis zu fünf Metern liefern. Die IP-Systeme liefern Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde, die Auflösung reicht von 160 x 120 Pixeln bis 640 x 480 Pixeln.

Eingebauter Bewegungsmelder

Die TV-IP312W erkennt Bewegungen in einem Blickwinkel von 60 Grad und alarmiert Anwender auf Wunsch mit einer E-Mail. Per USB-Port und können Standbilder zudem direkt auf Flash-Laufwerke oder externe Festplatten geschrieben werden.

Neben dem Modell TV-IP312W kündigt der Hersteller mit der TV-IP312 auch eine Kamera an, die sich per Kabel ins Netzwerk einbinden lässt. Analoges gilt für die Varianten TV-IP212W und TV-IP212, die allerdings keine Infrarot-Sensoren besitzen. Im Inneren aller Systeme arbeitet ein Linuxsystem mit ARM9-Prozessor mit 32 MByte SDRAM und acht MByte NOR-Flash.

Als Systemvoraussetzungen nennt der Hersteller einen Windows-Rechner. Für die Softwarelösung Securview sollte dieser mit einem Pentium 4 ab einem Gigahertz und 512 MByte RAM ausgestattet sein.

Die Kameras werden bereits auf der Homepage des Herstellers vorgestellt und sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Preise konnte der Hersteller auf Nachfrage von SearchDataCenter nicht nennen.

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