17.01.12 | Autor / Redakteur: Detlev Spierling / Peter Schmitz

Cyber-Attacken von Hackern wie Anonymous und Sicherheitslücken in vielen Web-Technologien, sorgten zum Jahresende 2011 für Schlagzeilen. Angesichts dieser Bedrohungslage werden neuartige IT-Sicherheitslösungen immer interessanter. Eine davon ist der neue Datendienst closedXchange.
Der Zeitpunkt war perfekt gewählt: Zur nachrichtenarmen Weihnachtszeit sorgte das internationale Kollektiv der Netzaktivisten von Anonymous wieder für Aufsehen und schafften es mit ihrem neuesten Coup sogar in die Tagesschau-Hauptnachrichtensendung um 20 Uhr: Hackerangriff: Anonymous dringt in Datenbank von US-Sicherheitsfirma ein, lautete eine der Schlagzeilen auf tagesschau.de vom 26.12.2011.
Laut Frankfurter Rundschau hatte sich die betroffene IT-Security-Firma Stratfor nicht einmal die Mühe gemacht, sensible Informationen ihrer über 4.000 Kunden auf den eigenen Servern zu verschlüsseln. Zu den Geschädigten zählen unter anderem das US-Verteidigungsministerium, die Uno sowie Apple und Microsoft.
Wie sicher können viele Cloud-Computing-Angebote eigentlich noch sein wenn Anonymous-Mitgliedern sogar die Rechner eines vermeintlichen IT-Security-Experten wie Stratfor einfach so hacken konnten? Diese Frage dürften sich viele Anwender dieser Tage stellen – vor allem wenn sie preiswerte oder gar ganz kostenlose Cloud-Dienste und -Lösungen wie Windows Live-SkyDrive,YuuWaa, Dropbox und Co. nutzen.
Noch während die Medien über den neuesten Anonymous-Coup berichteten enthüllten zwei deutsche IT-Sicherheitsexperten auf dem Jahreskongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Berlin eine schwerwiegende Software-Lücke in einer Vielzahl von Web-Technologien wie Java, ASP.Net, Python, Ruby und Googles V8-Javascript. „Diese Schwachstelle könnten Cyber-Guerillas wie Anonymous, aber auch Online-Erpresser und Internet-Saboteure für Angriffe auf Websites nutzen“, schrieb ‘Spiegel online’ am 27.12.2011, Bedenklich sei vor allem, “wie weit verbreitet diese Sicherheitslücke ist”. Betroffen sei “jede Website, die eine der oben beschriebenen Technologien einsetzt – praktisch das halbe Internet”, erläutert das Nachrichtenmagazin.
Durch solche Meldungen werden alternative IT-Sicherheitslösungen wie der seit Anfang Oktober 2011 verfügbare neue Datendienst closedXchange immer interessanter. Dieser neue Web-basierende Service zum Versand und Austausch vertraulicher Daten richtet sich an professionelle Anwender, die einen zuverlässigen und sicheren Ersatz zur unsicheren E-Mail und zu den unterschiedlichen Cloud-Angeboten und -Plattformen suchen.
»1 »2 »3 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 31222410)