22.10.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Sicherheitsexperte PGP will die eigene Verschlüsselungslösung Whole Disk Encryption in Form einer Software as a Service (SaaS) anbieten. Somit sollen auch kleine Unternehmen mobile Endgeräte sichern können, ohne zusätzliche Hardware für Schlüsselmanagement und Nutzerverwaltung kaufen zu müssen.
Mit Whole Disk Encryption bietet PGP eine Lösung an, mit der Unternehmen mobile Rechner und Datenträger vor Datendieben schützen und Security-Policies durchsetzen können. Als SaaS soll die Lösung jetzt für kleine und mittlere Firmen interessant werden.
Damit sollen auch Betriebe mit schmalen IT-Budgets auf die Managementfunktionen der Verschlüsselungsplattform zugreifen können. Administratoren können Security Policies zentral pflegen und geschäftskritische Informationen automatisiert chiffrieren lassen.
Die für die Plattform nötige IT-Hardware müssen Anwender bei dem SaaS-Modell nicht selbst erwerben. Stattdessen werden die Dienste von Drittanbietern bereitgestellt. Zu dem PGP Managed Service Provider Network gehören bereits die US-Anbieter ANI Direct und Aurora Enterprises. In Europa stellt Gradian Systems die SaaS-Lösung bereits im Vereinigten Königreich zur Verfügung.
Wann die SaaS-Version PGP Whole Disk Encryption in Deutschland angeboten wird, ist bislang unklar. Konkrete Preise sind ebenfalls nicht bekannt, PGP spricht jedoch von einem „Pay-as-you-go“-Geschäftsmodell.
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