05.04.2011 | Autor / Redakteur: Bill Roth / Elke Witmer-Goßner

Spätestens mit den jüngsten Hackerangriffen auf Regierungssysteme sollten bei allen Systembetreuern die Alarmglocken schrillen. Doch gerade die, die für höchste Sicherheit verantwortlich sind, wissen oft sehr wenig über ihre Systeme. Die intelligente Verwaltung sensibler Daten gehört für Bill Roth, Chief Marketing Officer beim Datenmanagement-Spezialisten LogLogic, daher zu den wichtigsten Sicherheitsaufgaben in Unternehmen: Denn wer mehr weiß, ist klar im Vorteil.
Seien wir ehrlich: Was unsere IT angeht, befinden wir uns allzu oft im Blindflug. Wir haben nur eine vage Vorstellung davon, wie es um unsere technische Infrastruktur wirklich steht. Die Netzwerke surren vor sich hin, die Systeme liefern grundlegende Dienste und die Anwendungen unterstützen uns im Geschäftsleben.
Währenddessen entwickeln sich so manche IT-Betriebsprobleme und Sicherheitsvorfälle, die zunächst niemand bemerkt. Bis das Problem massiv wird. Und dann ist es zu spät. Warum eigentlich? Die Daten, um dies zu verhindern, sind vorhanden – aber sie werden in unterschiedlichen Abteilungen oder Silos gehalten.
Jedes Gerät mit einem digitalen Herzschlag hinterlässt Spuren, genauer gesagt, IT-Daten oder Logs: Windows Server, Linux- und Unix-Systeme, Mainframes, Applikationen, Handys, PCs, Netzkomponenten wie Switches, Router oder Firewalls, und vieles mehr. Dies weist schon auf eine Herausforderung hin: IT-Daten sind variantenreich und unterliegen der Verantwortung getrennter Abteilungen.
Herkömmliches Log-Management zeigt hier seine Schwächen: Es ist oft nicht so skalierbar, um beliebig mitzuwachsen und zentral alle Quellen verarbeiten zu können. Zudem berücksichtigt es viele Quellen nicht, die nur indirekt der IT zugeordnet sind. Dazu gehören beispielsweise intelligente Stromzähler in Smart Grids. Häufig werden auch IT-Daten aus Transaktionen für Kreditkarten-Zahlungen nicht adäquat erfasst, die für den Payment Card Industry’s Data Security Standard (PCI DSS) relevant sind.
Warum Wissen Macht ist, erklärt Bill Roth weiter auf der nächsten Seite.
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