Self-Encrypting Drives schützen Firmengeheimnisse beim Ausschalten per Wipe

Toshiba verschlüsselt und löscht vertrauliche Daten auf Druckern

21.08.2010 | Redakteur: Dirk Srocke

Ausschalten genügt, um per „Wipe“ gesicherte Daten unbrauchbar zu machen.

Die Toshiba Europe Storage Device Devision kündigt mit „Wipe“ eine Funktion an, die Daten auf Festplatten sicher entfernt. Typische Anwendungen sieht der Hersteller bei geleasten Geräten oder Bürokopieren und Druckern mit internen Laufwerken. Erhältlich sein soll „Wipe“ mit Self-Encrypting Drives (SED), wie 2,5-Zoll-Festplatten der Serie MKxx61GSY.

Toshiba warnt: Sensible Firmendaten können auch über den Drucker oder Bürokopierer in falsche Hände gelangen. Moderne Geräte verfügen mittlerweile häufig über eigene Festplatten auf denen Dokumente zwischengespeichert werden. Genau diese Daten kann „Wipe“ beim Ausschalten der jeweiligen Geräte unbrauchbar machen.

„Wipe“ wird zuerst auf den Self-Encrypting Drives der Serie MKxx61GSY verfügbar sein. Laut Hersteller erfüllen die 2,5-Zoll-Laufwerke die Opal-Spezifikationen der Trusted Computing Group. Als Diebstahlschutz kann die On-Board-Verschlüsselung kann auch in Notebooks verwendet werden. Mögliches Anwendungsszenario sind außerdem geleaste Client-Rechner, die nach Gebrauch wieder in fremde Hände zurückgegeben werden müssen.

Toshiba sieht mit „Wipe“ verschiedene Attribute für unterschiedliche Einsatzzwecke vor. Daten können entweder verschlüsselt oder beim Ausschalten eines Gerätes komplett gelöscht werden. Unerwünschte Datenverluste durch Stromausfälle sind allerdings nicht zu befürchten, behauptet Toshiba.

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