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Diese Wissenslücke machen sich Cyberkriminelle gezielt zu Nutze, um Botnetze aus zehntausenden bis hin zu Millionen gekaperten Rechnern aufzubauen und gegen Geld zu vermieten. Die Urheber lassen sich nur in seltenen Fällen ermitteln und Experten weltweit sind sich einig, dass sich diese Schattenwirtschaft professionalisiert hat und weiter wachsen wird.
Immer häufiger werden solche Netze dazu genutzt politisch motivierte Angriffe durchzuführen. Der bislang größte Fall eines solchen „Cyberwars“ fand Anfang 2007 in Estland statt. Parallel zu den Unruhen auf der Straße wurden Rechner der Regierung, verschiedener Nachrichtenagenturen sowie Banken mit Daten überflutet und Teile ihrer
Im Internet-Zeitalter kann es sich kaum ein Unternehmen mehr leisten, keine Online-Präsenz zu zeigen. Allen Vorteilen von E-Commerce-Portalen und anderen Web-Diensten zum Trotz besteht aber die Gefahr, sich allzu sehr vom Internet abhängig zu machen. Denn genau dieses Dilemma nutzen Cyber-Kriminelle schamlos aus, um Firmen zu erpressen.
Verlässliche Zahlen zur Problematik der
Vor wichtigen Sportereignissen werden beispielsweise gerne Wettfirmen zur Zahlung großer Geldbeträge genötigt. Verweigert sich eine Firma der Forderung und meint es der Angreifer ernst, bedeutet das nicht nur den Ausfall der Server und somit des Online-Dienstes. Gleichzeitig entstehen Kosten, um die Server wieder in Betrieb zu nehmen und den Angriff abzuwehren. So geschehen während der Fußball-Europameisterschaft 2004, als das in Malta ansässige Unternehmen myBet eine Zahlung von 15.000 US Dollar verweigerte.
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