09.05.2008 | Autor / Redakteur: Ashley D‘Costa / Ulrich Roderer
Die Severvirtualisierung ist ein Segen für die IT. Doch der Serverwildwuchs im Rechenzentrum, Server Provisioning und sogar der Stromverbrauch konsolidierter Server müssen jetzt bewältigt werden. Vor allem die Datensicherung unter VMware stellt an Anwender Herausforderungen. Administratoren müssen die Datenkonsistenz sicherstellen und eine zu starke Auslastung der physischen Hardware verhindern.
VMware kann physikalische Server in einigen großen Image-Dateien abbilden. Dazu verwendet VMware das Virtual Machine Disk Format (VMDK). Doch die Vermutung, damit wäre ein Backup des gesamten Servers einfacher, da ja nur die VMDK-Dateien nebst einigen Konfigurationsdateien gesichert werden müssen, ist nicht richtig.
Das Backup einer laufenden virtuellen Maschine (VM) stellt nicht unbedingt sicher, dass alle Änderungen tatsächlich aufgezeichnet werden. Damit ist die Konsistenz der Daten gefährdet und bei einem Restore kann damit nicht davon ausgegangen werden, dass die virtuelle Maschine erfolgreich wiederhergestellt worden ist.
Ein weiteres Problem der Virtualisierung ist die hohe Auslastung der Server. Unternehmen setzten Virtualisierung ja gerade deshalb ein, um freie Kapazitäten besser auszunutzen. Doch dies kann zu dem negativen Effekt führen, dass dann kaum mehr Ressourcen für ein Backup zur Verfügung stehen.
Dieses Problem verstärkt sich durch einen Schwachpunkt von VMware: Momentan kann die Virtualisierungs-Plattform nur begrenzt Speicher und I/O verwalten. Diese Begrenzung ist auch ausschlaggebend für die Entscheidung, ob sich ein Server aufgrund seines Workload überhaupt dafür eignet, virtualisiert zu werden. Und Backups zählen zu den ungeeignetsten Workloads für einen VMware-Server.
Doch trotz dieser Einschränkungen existieren Backup- und Recovery-Methoden für VMware, die den physikalischen überlegen sind. Anwendern fehlt häufig eine genaue Kenntnis der Backup-Methoden virtueller Maschinen und welche Backup-Lösungen von Drittanbietern sich integrieren lassen. Deshalb werden viele Administratoren von der Aufgabe frustriert, virtuelle Umgebungen zu sichern. Im Folgenden werden drei wichtige Methoden beschrieben.
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