04.05.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Dank einer Kooperation können Unternehmen, die auf die Desktop-Virtualisierung von Citrix setzen, künftig den Endpoint Integrity Service von Lumension nutzen. Damit können die Citrix-Kunden unerwünschte, unsichere oder gefährliche Software aus der virtualisierten Desktop-Umgebung fernhalten.
Der Lumension Endpoint Integrity Service (EIS) ermöglicht Internet-Service-Anbietern, die Integrität und Authentizität einer Software zu validieren. Durch die Kooperation von Lumension und Citrix können nun auch Citrix-Kunden auf die Bibliothek digitaler Signaturen und Anwendungen zugreifen.
Vor diesem Hintergrund engagiert sich Citrix in einer bereits bestehenden Community, die Hash-Metadaten für das Repository von Lumension EIS beisteuert. Zu dieser Gemeinschaft zählt beispielsweise auch Microsoft. Lumension EIS lässt sich darüber hinaus in den XenDesktop- und XenApp-Umgebungen von Citrix nutzen.
„Durch Desktop-Virtualisierung sind Unternehmen zwar flexibler“, erläutert Maik Bockelmann, Vice President EMEA bei Lumension, „Hacker und Schadsoftware sind aber in der virtuellen Welt immer noch genauso gefährlich wie in der realen.“ Mit Lumension EIS könne man Citrix-Anwendern durch Application Whitelisting und Trusted Change Management unterstützen.
EIS bietet Schlüsselinformationen, mit deren Hilfe man die Software-Integrität sowohl für das Betriebssystem als auch die Anwendungen auf den Endpunkten prüfen kann. Die Security-Content-Datenbank von Lumension enthält Informationen zu Sicherheits-Konfigurationen, Vulnerability und Patch Management.
Durch die Zusammenarbeit mit Lumension könne Citrix laut dessen Chief Security Strategist Kurt Roemer die System-Sicherheit deutlich erhöhen; und zwar „ohne dass dadurch die Leistungsfähigkeit eines virtuellen Desktops oder einer virtualisierten Anwendung beeinträchtigt würde.“
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