08.02.2008 | Redakteur: Stephan Augsten
Mit dem kommenden Microsoft-Patchday am 12. Februar rollt eine wahre Update-Welle auf Windows-User zu: Die Redmonder planen, sieben kritische und fünf wichtige Patches einzuspielen. Betroffen sind unter anderem die Betriebssystem-Versionen Windows 2000, XP und Vista sowie der Internet Explorer und MS Office.
Über sämtliche der sieben kritischen Sicherheitslücken, die im aktuellen Microsoft Security Bulletin aufgeführt sind, kann ein Hacker von außen bösartigen Code ausführen. Neben den Windows-Betriebssystemen, Office-Lösungen und dem Internet Explorer (IE) sind auch Visual Basic sowie Visual-Basic- und Java-Script betroffen.
Auch zwei der weniger kritischen Schwachstellen können zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden. Zwei weitere Updates adressieren Fehler, durch die sich ein Denial of Service in Windows 2000, XP und Vista sowie über das Active Directory provozieren lässt.
Der übrige wichtige Patch betrifft Windows und die Internet Information Services. Ohne die Fehlerbereinigung ist es möglich, die Rechte auf betroffenen Rechnern zu erhöhen. Last but not least veröffentlicht Microsoft eine aktualisierte Version des Tools zum entfernen bösartiger Software.
Unternehmen sollten außerdem auf neun Sicherheits-irrelevante Updates achten, die die Redmonder Software-Schmiede als besonders wichtig einstuft: Microsoft aktualisiert die Funktionen Microsoft und Windwos Update (MU/WU) sowie die Windows Server Update Services (WSUS).
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