Experten-Workshop zur IT-Sicherheit im Auto der Zukunft
Car-to-Car-Kommunikation durch Hacker gefährdet?
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Die Autos der Zukunft sollen den Fahrer vor plötzlich auftretenden Gefahren warnen. Auch Staus und rote Ampel sollen sie ihm melden, bevor er sie sehen kann. Um das zu ermöglichen, arbeitet die Automobilindustrie derzeit an mobilen Kommunikationssystemen. Doch durch die Elektronik ergeben sich neue Bedrohungen: Hacker könnten die Kommunikation stören und so für ein Verkehrschaos sorgen,
Beispiel Notbremsung: Ein Auto muss wegen einer Gefahrensituation an einer nicht gut einsehbaren Stelle plötzlich stark bremsen. Per Funk gelangt die Information innerhalb von Sekundenbruchteilen zum Hintermann, der noch rechtzeitig reagieren kann. „Dies ist ein mögliches Szenario für die Kommunikation von Auto zu Auto“, sagt Workshop-Organisator Olaf Henniger vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT). „Überlegt wird aber auch ein Informationsaustausch zwischen Autos und Verkehrsinfrastrukturen wie Ampelanlagen.
Neue Gefahren für Verkehrssicherheit
Aber mit der neuen Kommunikationstechnik ergeben sich auch neue Bedrohungen. Gefahrenszenarien könnten sein, dass
Herausforderungen und Lösungsansätze hierzu diskutieren Experten aus Wirtschaft und Forschung am 27. August 2009 beim CAST-Workshop Mobile Security for Intelligent Cars in Darmstadt.
Über die Ziele der Car-to-Car-Kommunikation referiert Benjamin Weyl von der Entwicklungsabteilung von BMW. Die Absicherung von Informationen, die mit Fahrzeugen ausgetauscht werden, ist Thema des Vortrags von Panos Papadimitratos von der École Polytechnique aus Lausanne. Frank Kargl von der Uni Ulm behandelt die Datenschutzprobleme, die auftreten, wenn Fahrzeuge
Marc Menzel von Continental Teves hingegen berichtet über den größten Feldtest zur Autokommunikation der Zukunft, der im Rahmen des SIM-TD-Projekts im Rhein-Main-Gebiet vorbereitet wird. Mit einer Testflotte von rund 400 Fahrzeugen soll die Fahrzeug-Kommunikation hier auf ihre Alltagstauglichkeit hin untersucht werden, um die Technik weiter zu entwickeln.
Auch die Hardware in den Autos muss angepasst werden, um die neuen Kommunikationsmechanismen abzusichern. Dies ist Gegenstand des laufenden EU-Projekts EVITA, das von Fraunhofer SIT koordiniert wird. Welche Möglichkeiten zur Absicherung der Fahrzeugnetze bestehen, stellt Marko Wolf von der Firma escrypt dar.
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