19.02.2009 | Redakteur: Ulrich Roderer
Microsoft und Red Hat arbeiten jetzt auf dem Gebiet der Servervirtualisierung zusammen. Sie haben mehrere Abkommen geschlossen, um gemeinsam technischen Support für ihre Kunden zu bieten.
Unternehmen fordern Interoperabilität zwischen den Virtualisierungsplattformen. Microsoft und Red Hat beugen sich dieser Anforderung und validieren gegenseitig ihre Lösungen und bieten gemeinsamen technischen Support. Beide Unternehmen schaffen damit eine Basis für die bessere Integration von Red Hat Enterprise Linux und Windows Server in heterogenen IT-Umgebungen. Die Validierungen von Microsoft und Red Hat für die jeweiligen Lösungen laufen derzeit. Die ersten Ergebnisse werden im Laufe dieses Jahres erwartet.
Im Rahmen der Vereinbarungen ist Red Hat dem Microsoft Server Virtualization Validation Program beigetreten. Gleichzeitig wurde Microsoft ein Red Hat-Partner für Virtualisierungs-Interoperabilität und -Support. Nach Abschluss des Zertifizierungsprozesses wird Microsoft in die Red Hat Hardware Certificaton List aufgenommen. Diese Abkommen betreffen weltweit etwa 80 Prozent der x86 Server-Betriebssysteme, die in virtuellen Maschinen laufen.
Die Verträge mit Red Hat sind allerding weit weniger weitreichend als die mit Novell geschlossenen. Diese umfassen auch technischen Zusammenarbeit und diversen Patentabkommen. Die Übereinkommen mit Red Hat betreffen keine Patente und haben keine Auswirkungen auf Open-Source-Lizenzierung oder geistiges Eigentum. Microsoft und Red Hat bleiben als Plattformanbieter weiterhin Wettbewerber im Markt. Zudem haben diese Abkommen keine Auswirkungen auf das Verhältnis von VMware mit Microsoft oder Red Hat.
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