Strategischer Schutz von Unternehmensdaten

Hohe Akzeptanz von Kryptographie-Plattformen

25.05.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Deutsche Unternehmen planen den Einsatz von Verschlüsselungslösungen zunehmend strategisch – so die Kernaussage einer von Softwareproduzenten PGP veröffentlichten Studie. Laut der von Ponemon erstellten Erhebung versprechen sich Anwender von Plattformlösungen zudem eine erhöhte Effizienz und Kosteneinsparungen.

Datensicherheitsexperte PGP hat die für Deutschland relevanten Ergebnisse der weltweiten Studie „2007 Annual Study: Enterprise Encryption Trends“ veröffentlicht. Demnach planen 72 Prozent der hiesigen Unternehmen den Einsatz von Verschlüsselungslösungen strategisch. Was genau unter „strategischem Planen“ zu verstehen ist, lässt PGPs Pressemitteilung allerdings offen.

Klarheit herrscht derweil darüber, dass sich ein Großteil der Befragten Vorteile von Plattformen zur Verschlüsselung verspricht. Diese erlauben eine gemeinsame Verwaltung von Benutzern und Richtlinien, wenn verschiedene Sicherheitslösungen verwendet werden. 58 Prozent der Studienteilnehmer sind der Ansicht, so Vorgaben und Richtlinien über alle Anwendungen hinweg konsequent umsetzen zu können. Fast ebensoviel versprechen sich eine Senkung der Betriebskosten.

Haupteinsatzfeld sind Backup-Medien

„Die Akzeptanz eines Einsatzes von Verschlüsselungsplattformen mit dem Ziel, überflüssige Aufgaben, Schulungen und Supportleistungen sowie die Anschaffung zusätzlicher Systeme zu vermeiden, ist in deutschen Unternehmen am größten“, sagt Phillip Dunkelberger, Präsident und CEO der PGP Corporation. „Die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben und Regeln sowie ein Schutz vor den zukünftig neu auftauchenden Gefahren für die Datensicherheit erfordern den Einsatz einer leistungsfähigen Verschlüsselungsplattform.“

Haupteinsatzfeld kryptographischer Anwendungen in den Firmen sind Backup-Medien von Bandlaufwerken. Über ein Drittel der Befragten setzen auf Verschlüsselung bei der Sicherung von Daten.

In Deutschland nahmen an der Untersuchung 449 IT-Verantwortliche, Analysten und Entscheider teil.

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