Zugänge für neuen WLAN-Standard mit multiplen Ein- und Ausgängen sowie PoE

Aruba kündigt 802.11n-Access-Points und Mobility-Controller an

07.11.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Blick auf den Kern des Mobility-Controller-Chassis von Aruba.

Aruba, Hersteller von identitätsbasierenden Mobilitätslösungen, stellt zusätzliche Multi-Service-Mobility-Controller-Module und 802.11n-Access-Points vor. Mit den Produkten lassen sich 802.11n-Wireless-LANs, Firewall-Zugangskontrolle, Mobilfunk-WiFi-Integration und sicherer Remote-Access zu einem einheitlichen mobilen Netzwerk zusammenführen.

Offenbar gibt nun auch Aruba der starken Nachfrage nach Produkten für den neuen IEEE-Standard 802,11n nach (siehe: „Der WLAN-Standard IEEE 802.11n kann warten, sagt Aruba“. Nun heißt es: „Mit unseren Produkten lassen sich einheitliche mobile Applikationen realisieren – konventionelle drahtlose und drahtgebundene Netze können dies nicht leisten, da sie aufgrund ihrer Architektur oder mangelhafter Integration, bei der Security oder der Leistung beschränkt sind“, so Keerti Melkote, Mitgründer von Aruba und Head of Products and Partnerships.

Arubas neues Multi-Service-Mobility-Modul kann in A-5000- und A-6000-Multi-Service-Mobility-Controllern genutzt werden. Das Modul enthält einen Netzwerkprozessor mit 32 Kernen. Einige davon sind für Verschlüsselung dediziert. Ein Mobility-Controller-Chip kann vor Ort programmiert und so an spezielle Einsatzanforderungen angepasst werden. In der Vollausstattung mit vier im Betrieb austauschbaren Modulen leistet ein A-6000 Mobility Controller beispielsweise einen Durchsatz von 80 Gigabit pro Sekunde und unterstützt bis zu 32.768 Benutzer, 2.048 lokale und 8.192 Remote-Access-Points.

Die Controller-Produktfamilie wurde zusätzlich um die A-3000-Multi-Service-Mobility-Controller erweitert, um die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen zu bedienen. Die drei Geräte dieser Klasse bieten bis zu acht Gigabit pro Sekunde Durchsatz, unterstützen bis zu 2.048 Anwender, 128 lokale und 512 Remote Access Points. Die Controller können durch Ethernet-Ports auch zur identitätsbasierenden Authentifizierung in drahtgebundenen Netzen verwendet werden.

Die Access-Points

Arubas 802.11n-fähige AP-124- und AP-125-Access-Points verfügt über zwei Sende- und Empfangssysteme. MIPS-Prozessoren beschleunigen die integrierten Verschlüsselungsfunktionen. Die Modelle verfügen über 3x3-MIMO (Multiple-In Multiple-Out), dynamische Frequenzwahl (DFS, dynamic frequency selection), PoE-Kompatibilität und eine Update-Fähigkeit. Die Software im Access Point legt den Betriebsmodus fest: Dieser lässt sich nachträglich durch das Herunterladen von neuer Software ändern, ohne dass der Access Point manuell umkonfiguriert werden muss. Die Access Points regeln die MIMO-Funktionen selbstständig durch ein Power-over-Ethernet-Management, das die Zahl der genutzten Sende/Empfangseinheiten je nach verfügbarer Stromversorgung regelt.

Security-Berechtigungsdaten lassen sich in einem TPM-Microcontroller ablegen – dadurch sind Access Points in unsicheren Umgebungen geschützt, außerdem können sie damit in verteilten Verschlüsselungsbetriebsmodi zum Einsatz kommen. Die TPM-Spezifikation wurde von der TPM-Untergruppe der Trusted Computing Group (TCG) für das sichere Generieren und Speichern von Kryptografieschlüsseln entwickelt. TPM schützt den Access Point vor Angriffen und physikalischen Eingriffen.

Preisbeispiele

In einer empfohlenen Konfiguration inklusive Intrusion Detection und Firewall kostet ein Mobility Controller 3600 ab 20.000 Euro Listenpreis. Die Cards für die 6000er Mobility Controller sind ab 32.000 Euro erhältlich. Die Preise der Access Points beginnen bei 1.300 Euro.

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