Die Konsolidierung von Datenübertragungsdiensten ist überfällig!

Aus Standard FTP wird Managed File Transfer (MFT)

02.10.2009 | Autor / Redakteur: David Stelzl / Andreas Donner

Sicher und übersichtlich: Kommunikationsaufträge in den Tasks der Ipswitch MFT-Software MOVEit Central Corporate

Zum Datenaustausch in der globalisierten Welt von heute setzen viele Unternehmen noch auf eine Technik von gestern: FTP ist als Übertragungsstandard längst nicht mehr zeitgemäß und muss durch sichere und einfach zu handhabende Lösungen ersetzt werden. Dabei gilt es, veraltete DFÜ-Inseln zu einem überschaubaren Ganzen zu verbinden.

„Fürs e-Mail ist die Datei zu groß, die schicke ich Ihnen wie immer an Ihre FTP-Adresse.“ Nach diesem Motto gehen nach wie vor große Datenbestände via FTP auf die Reise durch das Internet. Der Anwender freut sich über die schnelle Problemlösung – nicht ohne Stolz auf sein „solides EDV-Basiswissen“.

Dem IT-Administrator und Sicherheitsbeauftragten stehen angesichts solcher Do-it-yourself-Praktiken allerdings die Haare zu Berge: Ein sicherheitskritisches File ist da einfach durch die Cloud geschickt worden – ungesichert, unverschlüsselt und auch für mittelmäßig begabte Hacker ohne Schwierigkeiten anzuzapfen.

Datenlecks durch veraltete Konzepte

Wie unsicher Standard-FTP ist, zeigt sich meist erst, wenn das Unternehmen bereits durch spektakuläre Datenlecks von sich reden macht. Denn mit ihrer Privacy verstehen die Deutschen keinerlei Spaß, das mussten auch schon prominente Vorstandschefs am eigenen Leib erfahren.

In vielen Unternehmen herrscht gerade bei der sicheren Datenübertragung erhöhter Nachholbedarf. Das ergab die „File Transfer Security Survey 2009“. Die Studie war von Ipswitch in Auftrag gegeben worden, einem führenden Entwickler von sicheren Managed File Transfer Lösungen. Kam zu glauben: Sogar im krisengeschüttelten Finanzsektor verschlüsseln 22 Prozent der befragten Unternehmen ihre Daten nicht beim Versand. In den übrigen Bereichen der Wirtschaft sieht es gar noch schlechter aus: Hier erreicht die Verschlüsselungsquote nur etwa 50 Prozent.

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