08.12.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler
Mit der Version 1.3 des Remote Desktop Tools „RD VPN“ bietet der Cadolzburger Connectivity-Anbieter HOB mehr Security und vereinfacht die Handhabung. Das Produkt ist dafür gedacht, sich den Arbeitsplatz bequem nach Hause, ins Hotelzimmer oder zum Kundengespräch zu holen.
Zu den neuen Funktionen gehört ein Integrity Check. Dieser überprüft externe Rechner auf aktuelle Virensignaturen oder Scanner, bevor diese überhaupt einen Zugriff erhalten.
Neu ist ebenfalls ein speziell für die SSL-Lösung entwickelter PPP-Tunnel. Dieser bietet nach Angaben des Herstellers alle Vorteile eines IPSec VPNs, komme aber vollkommen ohne Installationen auf dem Client aus.
Außerdem hat die HOB GmbH & Co. KG das Web Server Gate verbessert. Es ermöglicht den Mitarbeitern den sicheren Zugang zu firmeninternen Webservern und Web-Applikationen. Dabei lässt sie der Target-Filter nur auf die zugelassenen Zielsysteme zugreifen.
Eine weitere wichtige Funktionserweiterung ist der Web File Access für den Zugriff auf firmeninterne File-Server und eine Erweiterung der „Easy-Print“-Funktion, über die der User Dokumente ausdrucken kann, ohne dass entsprechende Treiber auf dem Terminal-Server installiert sein müssen.
Bestandteil der neuen Software-Lösung ist schließlich eine neue Version des Java-basierenden RDP-Clients „HOBLink JWT 3.3“. Dieser verfügt jetzt über Funktionen von RDP 6, wie die Unterstützung von 32-Bit-Farbtiefe.
Das 1964 gegründete Softwareunternehmen aus dem Mittelfränkischen weist darauf hin, dass sich durch die Kombination von RD VPN 1.3 und dem gehärteten Betriebssystem Secure Communication Server (SCS) weitere Vorteile hinsichtlich Sicherheit, Stabilität, Performance und Skalierbarkeit ergeben. Die Produkte sind durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) nach Common Criteria zertifiziert.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2018270)