16.02.2009 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Mit einem Firmware-Update zentralisiert Security-Hersteller Gateprotect Patch-Management und Zertifikatsverwaltung der eigenenen UTM-Appliances. Die jetzt angekündigte Software-Version 8.5 beinhaltet die IPSec-Implementierung Strongswan 4.2 und unterstützt Virtual Private Networks (VPN) mit den Protokollen Internet Key Exchange (IKEv2) und Extended Authentification (XAUTH).
Die jetzt angekündigte Version 8.5 erweitert die Gateprotect-Appliances um einen zentralen Update-Server. Mit dem sollen sich Patches, Bug-Fixes und Updates bequem per Mausklick auf eigene Systeme aufspielen lassen. Dennis Monner, Vorstandsvorsitzender bei Gateprotect, erläutert: „Das mühsame Zusammensuchen der einzelnden Updates entfällt und der Administrator sieht auf einen Blick, auf welchem Stand seine einzelnen Sicherheitskomponenten sind.“
Im Zusammenspiel mit Gateprotects Software Command Center (CC) soll das Patch-Management besonders komfortabel sein. CC bildet bis zu 500 Firewall-Systeme auf einer Oberfläche (ergonomic Graphic User Interface, eGUI) ab. IT-Verantwortliche können Sicherheitsstati abrufen und bei Bedarf Software-Updates einspielen.
Neben einem verbesserten Patch-Management wird Firmware 8.5 auch überarbeitete VPN-Funktionen enthalten. Mit der IPsec-Implementierung Strongswan 4.2 verspricht der Hersteller performante und ausfallsichere Virtual Private Networks. Version zwei des Internet-Key-Exchange-Protokolls (IKEv2) soll dabei Fehlerquellen beim Aufsetzen stabiler VPNs minimieren.
Gateprotect will die Firmware-Version 8.5 im „späten Frühjahr“ auf den Markt bringen. Das Command Center 3.0 soll bereits auf der kommenden CeBIT präsentiert werden: in Halle 11 auf Stand D47.

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