Industriespionage: Lauschangriff auf optische Netzwerke

Glasfaserkabel abhören für Hacker ein leichtes Spiel

03.09.2010 | Autor / Redakteur: Leonhard Zilz, InfoGuard / Peter Schmitz

Abhörausrüstung schon für unter 1000 Euro

Die dafür notwendige Technikausrüstung aus Splitter, Coupler, Splicing- und Analysewerkzeugen ist frei erhältlich und kostet keine 1.000 Euro. Auch große Datenmengen lassen sich auf diese Weise von unbefugter Seite aus mitlesen und verwerten. So sind Gigabt-Datenanalyser beispielsweise auch als reine Software-Lösungen erhältlich und speziell für die Netzwerküberwachung und Analyse übertragener Informationen konzipiert.

Mithörer können den Datenverkehr bequem aufzeichnen, selektieren und abspielen. Selbst für die leistungsstärksten Übertragungsarten stehen Spektralanalyser mit hervorragender Wellenlängengenauigkeit zur Verfügung. In DWDM- (Dense Wavelength Division Multiplex) und CWDM-Netzwerken (Coarse Wavelength Division Multiplex) erreichen sie eine hohe Filtertrennschärfe über das gesamte Band von 1250 bis 1650 nm. Computerprogramme zur Nachbearbeitung von Ethernet-, SONET/SDH- und Fibre-Channel-Daten sind ebenfalls verfügbar.

Gefahrenabwehr in Glasfasernetzwerken

Zur Abwehr potentieller Mitlauscher sollte der Transport vertraulicher Informationen über Glasfasernetze nur verschlüsselt erfolgen. Die Schweizer InfoGuard AG verwendet dafür starke Kryptographie über AES (Advanced Encryption Standard) mit Schlüssellängen von bis zu 256 Bit. Der Spezialanbieter sichert hochsensible Umgebungen aus dem Banken-, Industrie- und Dienstleistungsumfeld. Mit Blick auf stark ausgelastete Links und zeitkritische Anwendungen bieten InfoGuards Verschlüsselungsplattformen hohe Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Die Chiffriergeräte zum Schutz von Gigabit-Ethernet-, Fibre-Channel-, FICON-, Fast-Ethernet- und E1-Verbindungen kommen dabei ohne Overhead aus und lassen sich flexibel in die bestehenden Netzwerktopologien integrieren.

Über den Autor

Leonhard Zilz ist Sales Director Central & Eastern Europe der schweizer InfoGuard AG.

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ich denke das es kaum möglichkeiten gegen diese angriffe ....weil es nichts gibt das man nicht...  lesen
posted am 24.01.2011 um 09:09 von Unregistriert


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