02.11.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Stonegate Firewall FW-100 von Hersteller Stonesoft soll entfernte Zweigstellen sicher mit dem Firmennetz verbinden. Administratoren können das System über ein Management-System zentral verwalten. Die Appliance geht per ADSL 2+ ins Netz und unterstützt Virtual Private Networks (VPN). Lokale Rechner werden per Ethernet oder WLAN angeschlossen.
Laut Stonesoft können IT-Verantwortliche Hunderte dieser Appliances effizient konfigurieren und verwalten. Somit lasse sich ein Missbrauch des Unternehmensnetzwerks unterbinden. Als Hilfsmittel dient Administratoren hierzu ein zentrales Management-System.
Mit der FW-100 können Anwender den jeweiligen Standort in zwei Netzwerkzonen aufteilen. Während Netznutzer im Gastnetzwerk zum Beispiel auf das Internet zugreifen, bleiben geschäftskritische Daten abgeschirmt.
Die Appliance beinhaltet bereits einen Router sowie einen Switch mit vier Anschlüssen. Anwender können zudem per IEEE 802.11b/g drahtlos auf das Gerät zugreifen. Dabei werden Verbindungen auf Wunsch mit WPA und WPA2 in Enterprise- oder PSK-Modus (Pre-Shared-Key) abgesichert.
Als Durchsatz nennt Stonesoft 50 Mbps für die Firewall und sieben Mbps für AES-gesicherte VPN-Netze. Die Appliance bietet zwei VPN-Tunnel an. Downloads über ADSL2+ sollen bis zu 24 Mbps erreichen.
Die Stonegate Firewall FW-100 ist ab Dezember 2007 für 595 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich.
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