27.12.2010 | Redakteur: Peter Schmitz

Der Hersteller von KVM-Switch-Lösungen ATEN spendiert mit Version 2.0 dem CC2000 Control Center Over the NET neue Features für das zentrale Server-Management komplexer IT-Infrastrukturen über das Internet. Außerdem bringt CC2000 2.0 Blade- und VMware-Unterstützung mit sich und ermöglicht die Einrichtung von Portgruppen, wodurch geringere Lizenzkosten anfallen.
Mit dem Control Center Over the NET können alle IP-basierten IT-Geräte von ATEN, virtuelle Maschinen und gängige Blade-Server über nur eine einzige IP-Adresse gesteuert, konfiguriert und verwaltet werden. Die Master-Slave-Architektur des CC2000 garantiert dabei eine sichere Datenübertragung durch mehrere Redundanzebenen.
Administratoren haben mit dem CC2000 über die intuitiv zu bedienende Browser-GUI jederzeit und überall Zugriff auf das Equipment im Netzwerk. In Version 2.0 gilt dies auch für Blade-Server und virtualisierte Maschinen unter vCenter Server oder ESX Server in der VMware Virtual Infrastructure.
Um in komplexen Netzwerkumgebungen ein noch sichereres und effizienteres Gerätemanagement zu gewährleisten, hat ATEN das CC2000 mit neuen Funktionen ausgestattet. Multi-Sessions für ATEN iKVM, Blade- oder VMware-Server, PDUs (Power Distribution Units) und vieles mehr erleichtern das Session-Management.
Die neue Panel DynaArray–Ansicht ermöglicht die Kontrolle der Ausgabeleistung einer Vielzahl von Ports in getrennten Feldern auf dem Bildschirm. Durch „Power Association“ können zahlreiche KVM-Ports mit PDUs gekoppelt und zentral für das Server-Powermanagement über weite Entfernungen genutzt werden.
Die Bündelung von Portgruppen in Aggregate Devices bringt nicht nur funktionale Vorteile, sondern auch Kosteneinsparungen, da weniger Einzellizenzen anfallen.
Über einen aggregierten Knoten können bis zu zwei IP-fähige KVM-Switches (z.B. KVM Over the NET), vier serielle Gerätekonsolen (z.B. Serial Over the NET) und acht Stromversorgungseinheiten (z.B. Power Over the NET) konsolidiert werden.
Mit einem „Master“-Server und bis zu 31 „Slave“-Servern können Administratoren damit die Steuerung und Überwachung von hunderttausenden Geräten effektiv und kostenschonend bewerkstelligen.
Weitere Features wie der Quick Install-Wizard, die erweiterte Suchfunktion für Log-Einträge oder NTS-Unterstützung für die zentrale Zeiteinspeisung erleichtern die Arbeit des Administrators zusätzlich.
Auch Portnamen können vom Master-Server vergeben oder übernommen werden. Der Datenaustausch erfolgt dabei in Echtzeit oder nach Programmierung. Mit IPv6-Support, AES/DES-Verschlüsselung für den Datenexport und OOBC-, PAP- und CHAP-Authentifizierung erfüllt das CC2000 die aktuellen Sicherheitsstandards. „Mit dem neuen CC2000 Control Center Over the NET bieten wir eine zuverlässige, anwenderfreundliche Lösung für das zentrale Management lokaler und entfernter Rechenzentren mit wachsenden, dezentralen Netzwerkumgebungen“, sagt Marc Salimans, Vertriebsleiter bei ATEN in Belgien.
„Es gewährleistet eine sofortige, ortsunabhängige Handlungsfähigkeit des Administrators, denn durch das CC2000 ist er nicht mehr an einen Arbeitsplatz im Serverraum gebunden. Es genügt der Zugang zum Internet, um - vor allem im Notfall - die richtigen Schritte einleiten zu können.“
Der CC2000-Server (Windows oder Linux) unterstützt verschiedenste Client-Plattformen wie Windows, Mac OS X, Linux und Sun sowie alle gängigen Browser (Firefox, Google Chrome, Internet Explorer, Mozilla, Netscape, Opera, Safari etc.).
ATEN bietet für das CC2000 verschiedene Lizenzoptionen mit jeweils einem Master-Zugang und einer variablen Anzahl von Knotenpunkten (64, 128, 256, 512, 2.048, 5.120, unlimitiert).
Bei Bedarf können Lizenzen jederzeit durch zusätzliche Slave-Server- sowie Node-Lizenzen erweitert und an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden. Der Preis für eine Basislizenz mit einem Master-Zugang und 128 Nodes liegt bei 1.159 Euro zzgl. MwSt.
Eine Testversion mit einem Master und 16 Nodes ist kostenlos erhältlich.
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