Neues Verschlüsselungsverfahren für die FSP 3000-Plattform

Adva Optical Networking bringt mehr Sicherheit auf die Leitung

24.09.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Adva-Kunden sollen sofort merken, wenn die Faser beschädigt ist oder infiltriert wird.

Die „FSP 3000“-Plattform bietet jetzt Verschlüsselungsverfahren mit minimaler Latenz, Glasfaserüberwachung im laufenden Betrieb und Steuerungsfunktionen mit verbesserter Sicherheit, teilt der Hersteller Adva Optical Networking mit. Ziel ist es, für die riesigen Datenmengen, die neue Unternehmensdienste generieren, speichern und übertragen, die Integrität unter allen Umständen zu gewährleisten.

Die Sicherheitsfunktionen von Adva Optical Networking basieren im Wesentlichen auf drei Komponenten: Verschlüsselung mit minimalen Auswirkungen auf die Signallaufzeit, Überwachung der Glasfaser im laufenden Betrieb und einer in puncto Sicherheit verbesserten Management-Software.

Das neue Verschlüsselungsverfahren wurde eingeführt, um neu entwickelte Technologien zum Abhören und Manipulieren von optischen Netzen abzuwehren, ohne dadurch den Datenfluss zu verlangsamen. Die in die Plattform integrierte Lösung verschlüsselt in Leitungsgeschwindigkeit auf der Bitübertragungsschicht, sodass der Datenverkehr nur minimal verzögert wird.

Die Implementierung von Adva Optical Networking nutzt eine Verschlüsselungstechnik nach dem Advanced Encryption Standard (AES). Für den automatischen Schlüsselaustausch kommt der Diffie-Hellman-Algorithmus zum Einsatz.

Einbau eines Glasfaser-Monitors

Außerdem verfügt die FSP-3000-Plattform jetzt über Funktionen zur Überwachung der optischen Leitung. Bei der Glasfaserüberwachung wird die Signalstärke der Glasfaserverbindung kontinuierlich gemessen und zur Echtzeitüberwachung und -analyse des optischen Netzes genutzt.

Auf diese Weise werden Brüche oder Biegungen im Lichtwellenleiter erkannt. Auch Sicherheitsprobleme wie illegale Abhöreinrichtungen, die die Integrität von geschäftskritischen Daten gefährden, lassen sich so identifizieren.

Die in puncto Sicherheit verbesserte Software-Architektur stärkt die Steuerungsumgebung der FSP 3000-Plattform. Schlüsseltechnik schützt den Netzbetreiber gegen Versuche, auf der Befehls- und Steuerungsebene in das Netz einzudringen.

Keine Cloud ohne Sicherheit

Michael Kennedy, Mitbegründer und Managing Partner von Network Strategy Partners, LLC, erläutert das Umfeld für Produkte wie FSP 3000: „Eine wachsende Zahl von Unternehmen interessiert sich für Cloud-basierte und virtualisierte Dienste. Und die häufig gestellte Frage nach der Sicherheit der Daten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Netzbetreiber, die die hohe Nachfrage nach den neuen Cloud-Diensten nutzen wollen, müssen den Kunden, die um die Sicherheit ihrer Daten bangen, besondere Sicherheitsoptionen anbieten können.“

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