Versions-Upgrade für DLP-Lösung

Proofpoint 6.1 mit erweiterten Data-Loss-Prevention-Funktionen

01.04.2010 | Redakteur: Andreas Bergler

Thomas Weiss, Managing Director CEMEA von Proofpoint

Die Version 6.1 von Proofpoint hat der gleichnamige Anbieter von Datenschutzlösungen mit umfangreichen Security Features angereichert. Neben dem Einsatz als Appliance, Service oder Hybrid-Lösung kommt ein eigenes Channel-Programm für die EMEA-Region hinzu.

Die DLP-Lösung (Data Loss Prevention) von Proofpoint zeichnet sich durch flexible Handhabung aus. So kann die Lösung nicht nur als Appliance oder als Software as a Service (SaaS) eingesetzt werden, sondern auch als „hybride“ Lösung, bei der – je nach Kundenwunsch – einige Module beim Kunden selbst, andere wiederum bei Service Provider gehostet werden. Proofpoint 6.1 vereint E-Mail-Security mit umfangreichen DLP-Aspekten.

Die Software schützt eingehende E-Mails mit einer Anti-Spam- und Anti-Virus-Lösung und sichert den ausgehenden Traffic durch Verschlüsselung und DLP-Funktionen ab. Zur Bekämpfung der Malware wurde F-Secure mit ins Boot geholt. Optional kann auch die Anti-Viren-Engine von McAfee genutzt werden.

Zur Enterprise-Protection-Suite, die Proofpoint verwaltet, können auch die Lösungen „Privacy“ und „Archive“ hinzugenommen werden. In der Privacy-Suite sind richtlinienbasierte Verschlüsselungsfunktionen abgelegt, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Compliance für den E-Mail-Verkehr unter Beweis stellen können. Im Rahmen einer mehrschichtigen DLP-Struktur können hiermit sensible Inhalte automatisch verschlüsselt werden. Die Archivierungs-Möglichkeit erweitert das Angebot zusätzlich um Compliance-gerechtes Mailbox-Management und besondere Suchfunktionen.

DLP-Upgrade

Die aktuelle Version zeichnet sich durch wesentlich tiefer integrierte Features aus, die aus der Zusammenarbeit mit Blue Coat erwachsen sind. Hierzu zählt die durch den Technologie-Partner deutlich vergrößerte Datenbasis an überprüften Internet-Adressen, von denen die URL-Filterleistung von Proofpoint profitiert. Speziell dem Filtern von HTTP-, HTTPS- und FTP-Traffic, aber auch der Verbesserung der E-Mail-Security, dient die neu integrierte Unterstützung des ICAP-Protokolls (Internet Content Adaption Protocol).

Für die Überwachung des E-Mail-Verkehrs bietet Proofpoint 6.1 nun eine eigene Policy-Engine mit der Möglichkeit, die elektronischen Nachrichten weiterzuleiten, zu blockieren oder auch zu verschlüsseln. Die Verschlüsselungs-Option wurde laut Peter Galvin, Chief Marketing Officer bei Proofpoint, ebenfalls neu integriert. Sowohl für Endkunden als auch für Dienstleister steht jetzt ein rollenbasiertes Dashboard zur Verfügung, mit dem sich die Policies verwalten lassen.

„Die Hälfte des Geschäfts generieren wir bereits über SaaS-Lösungen“, bemerkt Thomas Weiss, Managing Director CEMEA von Proofpoint. „Dies spart den Kunden grob gesprochen durchschnittlich ein Drittel der Kosten gegenüber On-Premise-Installationen.“ Mit dem so genannten Advantage Partner Program will der Hersteler nun „die Tätigkeit im Channel-Bereich grundlegend verändern“, erklärt Weiss. Das Hauptinteresse bei der Entwicklung des Channel-Programms lag auf dem Erhalt der Margen. Aktuelle Preisinformationen sind bei Thomas Weiß unter der Telefonnumer (08061) 938 44 77 erhältlich.

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