29.01.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Sicherheitsausstatter Gateprotect reist mit aktualisierten Firewall-Appliances zur CeBIT. Die Systeme für Unified Threat Management (UTM) bieten Administratoren eine prozessorientierte Einrichtung, die X-Serie unterstützt zudem Virtual LANs (VLAN). Die Administrationssoftware Command Center V2 ist ebenfalls im Messegepäck.
Version 8.0 der UTM-Appliances von Gateprotect soll sich prozessorientiert einrichten lassen und Administratoren damit das Leben erleichtern. Gateprotect-CEO Dennis Monner nennt hierfür konkrete Zahlen: Verglichen mit Produkten anderer bekannter IT-Security-Hersteller läge der Konfigurationsaufwand um den Faktor 10 bis 15 niedriger.
Neben verbesserter Handhabung verspricht Gateprotect Nutzern seiner Firewalls einen erweiterten Funktionsumfang. Schon die drittkleinste Appliance GPA-250 für bis zu 100 Nutzer kann physische Netzwerke ab sofort in virtuelle LAN-Segmente unterteilen, um die Datensicherheit zu erhöhen. Zudem sollen sich strukturelle Änderungen an der Infrastruktur schneller umsetzen lassen.
Um die UTM-Systeme transparent in bestehende Netze einzubinden, können Anwender jetzt den Bridge-Mode nutzen. Mit dem Betriebsmodus lassen sich die Geräte ohne weitere Änderungen am Netzwerk integrieren. Interne und externe Angriffe werden dabei weiterhin abgewehrt. Hierfür greifen die Geräte auf Regelwerke und ein Intrusion Detection System zurück.
Externe Mitarbeiter können über die Appliances per Virtual Private Network (VPN) auf das Firmennetz zugreifen. Als Verschlüsselungsmodi stehen hierbei SSL oder IPSec zur Verfügung.
Zur Überwachung seiner UTM-Appliances kündigt der Hersteller zudem eine zentrale Managementsoftware an. Command Center V2 biete dabei mehr als passive Statistik- und Überwachungsfunktionen, erläutet Dennis Mooner: „Als erste Lösung im Markt überhaupt können mit Command Center V2 aktiv beliebig viele UTM-Firewalls eines Unternehmens direkt angesteuert und sofort konfiguriert werden[...]“. Dabei sei es unerheblich, in welcher Niederlassung sich der IT-Verantwortliche befindet.
Die aktualisierten Gateprotect-Appliances sowie die Software Command Center V2 sind ab April 2008 verfügbar. Als Einstiegspreis nennt der Hersteller 495 Euro. Eine GPA250 „Business Appliance“ für 50 Nutzer kostet 2.305 Euro, die GPX1000 für 500 User schlägt mit 13.205 Euro zu Buche.
Der Öffentlichkeit werden die Systeme bereits auf der kommenden CeBIT gezeigt. Dort wird der Hersteller in der Security Area in Halle 6, Stand K14 vertreten sein.
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