18.07.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel
Hersteller Yoggie Security Systems bietet eine Sicherheits-Appliance im Format eines USB-Sticks an. Im Gerät überwacht ein Linux-Rechner den Netzwerkverkehr. Der Computer rechnet auf Pentium-Niveau und schützt PCs und Notebooks vor Viren, Spam, Phishing und Spyware. Zudem bietet der Pico Pro IDS, IPS, Firewall, Webfilter und VPN-Client.
Mit der Größe eines USB-Sticks eignet sich Yoggies Appliance besonders für den mobilen Einsatz am Laptop. Einmal angeschlossen überwacht der Pico Pro die gesamte Internet-Kommunikation bevor diese vom eigentlichen Computer verarbeitet wird.
Bei dem Gerät handelt es sich um einen vollwertigen Miniaturcomputer, der mit 520 Megahertz getaktet ist. Die mitgelieferten Sicherheitsapplikationen laufen direkt auf dem angedockten System und schränken die Leistung des Wirtscomputers nicht unnötig ein.
Die Appliance wird im Stundentakt aktualisiert und kann vom Administrator über einen Management-Server verwaltet werden. IT-Verantwortliche können so im Hintergrund Policies, Signaturen und regelgestützte Updates bereitstellen. Anwender müssen sich nicht zusätzlich um die Sicherheit ihres Rechners kümmern.
Die auf dem Pico Pro installierten Programme schützen vor Viren, Spam, Phishing und Spyware. Zudem bietet die Lösung Intrusion Detection und Prevention (IDS/IPS), Web- und Mail-Proxies sowie eine Firewall. Web-Filter und VPN-Client sind ebenfalls an Bord.
Ein ungeschützter oder unerlaubter Netzzugriff kann durch die USB-Appliance verhindert werden: Wird das Gerät entfernt, werden alle Netzverbindungen unterbrochen.
In der Pro-Version kostet Yoggie Pico 152 Euro inklusive der Updates für ein Jahr. Eine Management Server Appliance für die Verwaltung von bis zu 500 Mini-Appliances schlägt mit 3.817 Euro zu Buche, der Preis für einen zweijährigen Wartungsvertrag beträgt 1.221 Euro.
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