09.04.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Peter Schmitz

Mit dem Forefront Unified Access Gateway 2010 liefert Microsoft einen einfachen Zugangsschutz für Remote-Access-User via VPN oder DirectAccess. Es umfasst ein ausgeklügeltes Berechtigungsverfahren um diesen Zugang abzusichern und bietet dank umfangreicher Konfigurationsmöglichkeiten viel Möglichkeiten für Feintuning und Optimierungen.
Microsoft unterteilt seine Sicherheits-Suite in Bausteine für die Serversicherheit, die Sicherheit der Endgeräte und die Edge-Security, also der Sicherung der Grenze zwischen dem internen Unternehmensnetz und dem Internet. Das Forefront Unified Access Gateway 2010 (UAG) realisiert dabei zusammen mit dem Threat Management Gateway (TMG) die Edge-Security nach dem Modell von Microsoft. Das TMG umfasst Funktionen die man traditionell einer Firewall oder einem Proxy zuschreiben würde. Dazu gehört die Absicherung des Zugriffs in beiden Richtungen.
Das Forefront Unified Access Gateway 2010 tritt an die Stelle von VPN-Gateways oder all jenen Tools, die einen gesicherten Kommunikations-Tunnel zu Unternehmen aufbauen. Es ermöglicht durch umfangreiche Berechtigungsvergabe und die Bereitstellung von Applikationen oder Diensten für die Nutzer und erlaubt dabei eine feine Abstufung der Rechte. Das Unified Access Gateway sichert somit den Zugang von Benutzern im Internet auf Applikationen und Daten im Unternehmensnetz ab. In der nun angebotenen Version des Forefront Unified Access Gateway 2010 löst es die Vorgängerversion, sie wurde als IAG (Intelligent Access Gateway) bezeichnet, ab.
Das UAG unterstützt, ähnlich wie das TMG, unterschiedliche Konfigurationsmodelle. Kommt nur ein UAG zum Einsatz, so steht es in der Regel an der Grenze zwischen dem Unternehmensnetz und dem Internet. Reicht ein Server nicht aus, um die Last der Benutzer zu stemmen, so lassen sich mehrere UAGs in einem Array bündeln. Die Kernaufgabe des UAG ist die Absicherung des Zugriffs auf die internen Ressourcen. Hierbei unterstützt es unterschiedliche Techniken und Zugriffswege. Diese sind derzeit die folgenden Varianten:
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