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Um zu entscheiden, was ein Benutzer darf und was seine Rechte sind, werden heute weitaus mehr Kriterien verlangt. Diese kann der Ort des Benutzers, die Zeit, die Menge der involvierten Daten, das Gerät, dessen Sicherheitslevel und jegliches sonstige Kriterium sein.
So wird man beispielsweise einem Mitarbeiter des Unternehmens, sofern er sich auf dem Unternehmensgelände befindet und während der regulären Arbeitszeit Zugang zu den Daten wünscht, diesen Zugriff dann gewähren, wenn just diese Daten zur Durchführung seiner ihm zugedachten Aufgaben benötigt werden.
Erfolgt der Zugriff allerdings von einem Firmennotebook von außerhalb und über das Internet, so werden strengere Regeln gelten. Noch restriktiver wird der Zugriff geregelt werden müssen, wenn er beispielsweise von einem öffentlichen Rechner eines Internet-Cafés erfolgt. Wenn dies dann auch noch mitten in der Nacht passiert, so wird zur Gewährung des Zugriffs ein triftiger Grund dafür vorliegen müssen.
Auch die Menge der abgerufenen Daten wird, aus Gründen des Datenschutz und der
Das Abrufen (und Kopieren) der gesamten Kundenstammdatei allerdings ist wohl eher als Indiz für einen Datendiebstahl zu werten, den es zu Unterbinden gilt. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass die Identität eines Benutzers nicht mehr ausreichend ist, um daran die Rechte zu knüpfen. Diese Identität muss vielmehr mit weiteren Kriterien verknüpft werden. Ein Benutzer wird folglich unterschiedliche Rollen und Rechte erhalten, je nachdem in welchem Kontext er sich gerade befindet. Dies resultiert in einer 1:n-Beziehung zwischen dem Mitarbeiter und den Rollen oder Rechten.
(nicht registrierter User)
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