Aladdin-Zugangslösung sichert Systeme und Umsätze von Application-Service-Providern

Authentifizierungs-Tool schützt vor unbefugter Nutzung bei SaaS-Angeboten

15.01.2009 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Per Client-Software will Aladdin den Zugang zu gehosteten Webanwendungen einschränken.

Sicherheitsexperte Aladdin hat eine Login-Lösung für Anbieter von On-Demand-Software vorgestellt. HASP SRM SaaS Pass soll verhindern, dass Nutzer Credentials untereinander weitergeben und kostenpflichtige Dienste unautorisiert nutzen. Mit dem Tool haben nur noch aktivierte Rechner Zugang auf gehostete Anwendungen.

Gehostete Software lässt sich normalerweise von beliebigen Rechnern aus nutzen. Das ist für Anwender bequem, kann Anbieter aber um ihre Einnahmen bringen: Genau dann, wenn sich ein Nutzer registriert und die kostenpflichtigen Login-Daten unerlaubt weitergibt. Das soll die jetzt vorgestellte Lösung HASP SRM SaaS Pass von Aladdin unterbinden.

Das Tool erlaubt die Nutzung gehosteter Anwendungen nur noch dann, wenn der jeweilige Rechner vorher aktiviert wurde. Hierfür muss auf dem System ein Client installiert werden: Die SaaS Pass Login-Applikation. Diese übermittelt einen AES-verschlüsselten Validierungsstring mit Zeitstempel an die jeweilige Webanwendung.

An der Webanwendung selbst müssten Service Provider lediglich minimale Änderungen vornehmen. Das „HASP SRM SaaS Pass Web Service“-Modul läuft als Webservice, sei mit jeder Server-Plattform kompatibel und unterstütze alle bekannten Benutzernamen-Datenbanken.

Aladdin HASP SRM SaaS Pass ist ab sofort verfügbar. Bestandskunden von HASP SRM können das Tool ohne Aufpreis nutzen. Die jetzt vorgestellten Komponenten stehen als Download bereit. „HASP SRM SaaS Pass wird vom Markt sehr gut aufgenommen werden“, erwartet Mukul Krishna, Global Director für den Bereich Digital Media Practice bei Frost & Sullivan.

Aladdin ein Übernahmekandidat

Vom Erfolg ist anscheinend auch Privaty-Equity-Unternehmen Vector Capital überzeugt: Die Firma gab Anfang der Woche bekannt, Aladdin übernehmen zu wollen. Pro Aktie des israelischen Unternehmen bieten die Investoren 11,50 US-Dollar. Das entspricht einem Aufschlag von etwa 20 Prozent und einem Gesamtvolumen von 160 Millionen US-Dollar. Zum Portfolio von Vector Capital zählt bereits das Sicherheitsunternehmen Safenet.

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