25.06.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter

Cloudmark hat mit ActiveFilter eine Lösung angekündigt, die bereits eingegangene unerwünschte Mitteilungen aus den Nachrichtenspeichern von Service Providern, die auf Cloudmark Gateways setzen, erkennt und beseitigt. Möglich wird dies durch eine Technik namens Advanced Message Fingerprinting.
Spam verursacht nicht nur enorme Bandbreiten-Auslastungen, sondern belegt auch einen nicht unwesentlichen Anteil an Storage-Ressourcen bei Service Providern. Schätzungen von Cloudmark zufolge belegen unerwünschte E-Mails in den Nachrichtenspeichern der Provider über 15 Prozent.
Dieser unnötig belegte Speicherplatz soll mit nun mit ActiveFilter der Vergangenheit angehören. Das Add-on eignet sich für Edge-Gateways von Cloudmark und überwacht kontinuierlich die an Benutzer zugestellten Nachrichten. Anschließend wird festgestellt, ob von diesen im Nachhinein noch E-Mails als Spam identifiziert werden. Ist dies der Fall, nimmt ActiveFilter diese Information in einer lokalen Spam-Datenbank mit auf.
Als Alleinstellungsmerkmal von ActiveFilter nennt Cloudmark einen spürbar geringeren Zeit- und Ressourcenaufwand gegenüber herkömmlichen Techniken. So muss die Lösung nicht jede Nachricht erneut scannen um festzustellen, ob sie mit neuen Spam-Fingerabdrücken übereinstimmt.
Die Fingerabdruck-Technologie von Cloudmark (Advanced Message Fingerprinting) ist Herstellerangaben zufolge in der Lage, jede Nachricht durch eine Reihe kleiner, anonymer Hash-Werte zu repräsentieren. ActiveFilter puffert die Fingerabdrücke der bereits gescannten und an den Nachrichtenspeicher ausgelieferten Mitteilungen, während er gleichzeitig neue Aktualisierungen von Fingerabdrücken vornimmt. Stimmt ein neu erkannter Spam-Fingerabdruck mit einer Nachricht überein, wird diese entsprechend verschoben oder gelöscht.
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