13.06.2008 | Redakteur: Martin Hensel
Avira hat unter den Besuchern seiner Website eine Umfrage zum Thema Web 2.0 durchgeführt. Das erstaunliche Ergebnis: Der Daten-Striptease in Blogs, Wikis und Social-Networking-Portalen kommt für 40 Prozent der Umfrageteilnehmer nicht in Frage.
Der Anbieter von Anti-Viren-Lösungen Avira hat auf seiner Homepage die „Gewissensfrage des Monats“ diesmal zum Thema Web 2.0 gestellt. Exakt 1.432 Besucher beteiligten sich an der Umfrage „Wikis, Blogs, Social Networks - für viele Internetnutzer führt kein Weg mehr an den neuen Web-2.0-Tools vorbei. Hand aufs Herz, hat Sie das Web-2.0-Fieber gepackt?“.
Das Ergebnis ist deutlich: Rund 40 Prozent der Teilnehmer lehnen einen Daten-Striptease im Web 2.0 ab. Sie geben ihre persönlichen Daten weder in sozialen Netzwerken noch in Blogs oder Wikis preis. Weitere 28 Prozent halten Web-2.0-Möglichkeiten wie beispielsweise Selbstdarstellung bei Myspace oder Statusmeldungen bei Twitter für sinnlos. „Für die einen sind Web-2.0-Applikationen die neuen Unterhaltungsmedien der Zukunft, für die anderen vergeudete Zeit“, stellt Avira fest.
Rund acht Prozent der Umfrageteilnehmer wollen dem Web 2.0 aufgrund von Spam in sozialen Netzwerken den Rücken kehren. Denn die Versender unerwünschter Nachrichten haben sich mittlerweile auf die Social-Networking-Portale eingeschossen: Erst vor kurzem wurden zwei US-Spammer zu 230 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt, weil sie wiederholt Myspace-Nutzer mit Spam-Botschaften belästigten.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2013352)