Sieben Twitter-Tipps

Twitter und Sicherheit – Kurzanleitung fürs Microblogging von F-Secure

23.09.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Wer beim Twittern nicht ins Visier von Cyber-Kriminellen geraten möchte, sollte einige Dinge beachten.

Twitter vereint Chat, RSS-Feed und Social Networking – und scheint damit einen ansprechenden Mix gefunden zu haben. Doch angesichts steigender Nutzerzahlen ist der Microblogging-Dienst auch ein gefundenes Fressen für Cyber-Kriminelle. Deshalb hat F-Secure eine Kurzanleitung zur sicheren Twitter-Nutzung veröffentlicht.

Social Networking und Microblogging liegen im Trend, das ist auch den Cyber-Kriminellen nicht entgangen. Frei nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ wurde schnell damit begonnen, Spam und bösartige Links über Twitter zu verbreiten. Ähnlich einem Command-and-Control-Server lassen mithilfe von Twitter-Einträgen sogar Botnetze steuern, wie das Toolkit TwitterNet Builer belegt (SearchSecurity.de berichtete).

Security-Experten warnen schon seit einiger Zeit vor den besonderen Gefahren von Facebook, Twitter und Co. Angesichts der allgegenwärtigen Diskussion über Privatsphäre im Internet wird dabei oft auf Datenschutz-Aspekte eingegangen.

Der Antivirus-Spezialist F-Secure hat entsprechende Sicherheitsmaßnahmen aufgegriffen und um weitere wichtige Punkte zu Tweets, Re-Tweets und Hashtags ergänzt. Herausgekommen ist eine Kurzanleitung mit sieben Tipps zum sicheren Umgang mit Twitter, den SearchSecurity.de im Folgenden vorstellt:

1. Eine gesunde Portion Misstrauen kann nicht schaden!

Etwa zwei Minuten reichen aus, um einen Twitter-Account zu erstellen, der jede nur erdenkliche Person verkörpert – ganz gleich, ob tot oder lebendig. Bevor man sich also entscheidet einem Benutzer zu folgen, sollte man sich dessen Profil ganz genau anschauen!

Besondere Vorsicht ist außerdem bei Direktnachrichten geboten. Nur weil man einer Person folgt, müssen noch längst nicht alle ihrer publizierten Inhalte auch sicher sein. Links aus einer Direktnachricht sollten deshalb unbedingt überprüft werden.

Technisch lässt sich dies mittels einer Browser-Schutzkomponente erreichen, die Links von sich aus überprüft. Dies kann entweder ein eigener Link-Scanner oder eine umfassende Security-Suite leisten. Web-Filter sind insbesondere bei verkürzten Links hilfreich, die mithilfe sogenannter URL Shortener erstellt wurden. Einige Drittanbieter ermöglichen sogar das Auflösen entsprechender Short URLs in ihre ursprünglichen Web-Adressen.

Weitere Twitter-Tipps: Daten und Rechner schützen

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