05.09.2007 | Autor / Redakteur: Andreas Clementi und Stephan Augsten / Peter Schmitz
Jeder Antivirus-Hersteller verspricht mit seiner Lösung umfassenden Schutz vor den heutigen Gefahren – doch nicht jede Software passt zu den verschiedenen Ansprüchen der jeweiligen Klientel. Deshalb haben wir sieben Anti-Malware-Programme getestet, um Ihnen einen Überblick über gegenwärtige Entwicklungen zu verschaffen.
Täglich werden über 100 unbekannte und auf neue Sicherheitslücken angepasste Schadcodes entdeckt – doch längst werden Antivirus-Anwendungen nicht mehr nur mit Viren und Würmern konfrontiert, mittlerweile ist der ursprünglich rein destruktive Ansatz der Malware-Programmierung monetären Absichten gewichen. Vor allem Kreditkarten-Daten, Passwörter, PINs und andere persönliche Informationen stehen im Fokus der Angreifer
Derzeit warnen Security-Spezialisten ausdrücklich vor Trojanern, Backdoors und Rootkits, die sich über E-Mail-Links und Websites verbreiten. Besonders gefährlich sind variable Schadprogramme im Internet, die bei jeder einzelnen Attacke in einen neuen Blendcode verpackt werden und signaturbasierte Systeme auf diese Weise täuschen können. Neue Erkennungsmethoden wie Multi-Engine-Technologie und heuristische Scan-Verfahren sollen Abhilfe schaffen.
Information Security hat in Zusammenarbeit mit dem Testlabor von AV-Comparatives sieben Anti-Malware-Lösungen auf die Probe gestellt. Alle Anwendungen wurden hinsichtlich ihres Funktionsumfangs sowie ihrer Komplexität und Effektivität unter die Lupe genommen. Im Rahmen der Scans hat das Testlabor AV-Comparatives die Tools auf über eine Million Schadcode-Varianten angesetzt. Während die Malware-Erkennung den wichtigsten Faktor unserer Endwertung ausmacht, haben wir auch ein Augenmerk auf Übersichtlichkeit, Performance, Systembelastung und zusätzliche Services gelegt.
Äußerst geordnet und benutzerfreundlich kommt Aviras Antivir Personal Edition Premium mit seiner Karteikarten-Darstellung daher. Die grafische Benutzeroberfläche ermöglicht einen sofortigen und unkomplizierten Zugriff auf den Quarantäne-Bereich, Online-Vireninformationen sowie Optionen wie den E-Mail-Schutz. Den Zeitpunkt für automatische Scans und Updates kann der User selbst festlegen, zwei Werte (wöchentlicher Test und tägliches Update) hat der Hersteller bereits hinterlegt.
Vor dem ersten Scan sollte der Anwender bereits die Vorgehensweise für infizierte Dateien und die Effektivität der dreistufigen Datei-Heuristik anpassen. Im letzteren Fall empfiehlt sich bei einer relativ geringen Infektionsgefahr die mittlere Einstellung – bei hoher Erkennungsrate lieferte das Programm im Usability-Test nämlich einige „false positives“, also Fehlalarme. Exakt dieselben Falschmeldungen tauchen nach einigen Minuten erneut auf, selbst wenn der Anwender die beanstandeten Dateien als harmlos einstuft und im Meldungsfenster die Schaltfläche „Ignorieren“ drückt.
Den gesamten Test der Antivirus-Lösungen von Avira, F-Secure, G-Data, Kaspersky, Microsoft, Softwin und Symantec können Sie als Whitepaper herunterladen. Erfahren Sie mehr über unser Testverfahren und treffen Sie mithilfe der grafisch sowie tabellarisch aufgearbeiteten Ergebnisse eine Entscheidung, welche Antivirus-Lösung am besten für Sie geeignet ist. Der gesamte Antivirus-Test als Whitepaper: Sieben Viren-Scanner im Test - Die besten Virenwächter
norton gehört so auf arsch gehauen net nur dass pc 40 ermüdet die gefundene vire lasst...
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