Web-2.0-Sicherheit in Unternehmen

Ohne Risiko von Web 2.0 und Social Media profitieren

12.02.2010 | Autor / Redakteur: Simon Morris / Stephan Augsten

Bei allen Vorteilen die Sicherheit nicht vernachlässigen

Die ursprüngliche Frage nach der Sicherheit ist für beide Seiten äußerst wichtig, da sowohl Hersteller als auch Mitglieder die integrierten Funktionen benutzen, um Informationen weiterzugeben. Social-Networking-Plattformen definieren sich durch ihre vielseitigen Funktionen, einschließlich Web, Chat, Audio- und Video-Inhalte, Bilder und Applikationen.

Auch wenn es immer gewisse Kritik in Bezug auf einen laxen Umgang mir persönlichen Daten und Profilinformationen gibt, existieren die signifikantesten Risiken im Inneren der integrierten Applikationen. Denn diese werden oft von einer dritten Instanz bereitgestellt und unterliegen deshalb nicht den firmeneigenen Sicherheits- oder Informationskontrollsystemen.

Ob Flash-Videos, Dokument-Reader oder Weblogs. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die zugrunde liegenden Applikationen ernste Sicherheitsfolgen mit sich bringen können. Sei es nun durch Schwachstellen, die Verbreitung von Spam und Schadprogrammen oder andere Beanstandungspunkte.

Traditionelle Sicherheitsansätze sind Web 2.0 nicht gewachsen

Mit der Verwendung des Web 2.0 gehen etliche Sicherheitsrisiken einher, dessen werden sich auch Unternehmen mehr und mehr bewusst. Allerdings sind existierende Sicherheitsstrukturen nicht darauf ausgelegt, effektiv mit diesen Gefahren umzugehen.

Der Begriff des Web 2.0 exisitert jetzt seit fast sechs Jahren; doch erst jetzt tun sich die ersten Lösungen hervor, die eine umfassende und granulare Kontrolle der Web-2.0-Funktionen bieten. Die meisten Sicherheitsmechanismen blockieren verdächtige Aktivitäten erst auf einer höheren Ebene, was die Funktionalität beeinträchtigt – oder sie blockieren gleich die gesamte URL. Firewalls setzen Vorschriften meist nur auf Netzwerkebene durch und haben nur geringen Einfluss auf die Anwendungsebene.

Firmen, die Web-2.0-Lösungen für den Eigengebrauch entwickeln, müssen sicherstellen, dass Webanwendungen und Websites sicher programmiert wurden und der Code vollständig geprüft ist. Die Erfahrung zeigt, dass der Gebrauch von Drittanbieter-Bibliotheken und -Modulen die Sicherheit verringern können und daher mit Vorsicht verwendet werden sollten.

Über kurz oder lang müssen Firmen in der Lage sein, die Sicherheitsmängel sowohl von Web 2.0 und Social Networking zu verstehen und zu addressieren. Denn im Moment sieht es so aus, dass uns die beiden Möglichkeiten am Arbeitsplatz noch lange erhalten bleiben.

Simon Morris ist Research and Development Director bei Pentura.

Ergänzendes zum Thema

Web-2.0-Sicherheit von Palo Alto Networks

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2043378)