Web-2.0-Sicherheit in Unternehmen

Ohne Risiko von Web 2.0 und Social Media profitieren

12.02.2010 | Autor / Redakteur: Simon Morris / Stephan Augsten

Web 2.0 und Social Media können die Mitarbeier vom Wesentlichen ablenken, bieten im Unternehmen aber auch einige Vorteile.

Die Akzeptanz des Web 2.0 macht es immer schwieriger, die Firmen-IT vor Hacker-Attacken, Malware und Spam zu schützen. Einfach nur den Zugang zu unerlaubten Tools zu schließen, kann sich als kurzsichtig erweisen. Denn kaum ein Internet-Nutzer möchte künftig auf interaktive Funktionen im Netz verzichten. Zudem bieten Web 2.0 und Social Media im Geschäftsalltag nennenswerte Vorteile.

Die Nutzung von Web-2.0-Inhalten wächst zunehmend, und selbst Firmen können ihren Nutzen daraus ziehen. Multimedia-Inhalte stärken die Beziehung zum Kunden und verbessern im Allgemeinen das Markenbewusstsein, Chats erleichtern die Kontaktaufnahme mit dem Support. Doch leider ist „Web 2.0“ als Konzept ziemlich vage und zu weitreichend.

Erstens müssen Firmen lernen, zwischen Web 2.0, sozialen Netzwerken und der Funktionalität von Web 2.0 am Arbeitsplatz zu unterscheiden. Social Media ist Web 2.0 sehr ähnlich; der einzige Unterschied besteht darin, dass Social Media sich auf Menschen konzentriert und Web 2.0 auf die Inhalte.

Soziale Netzwerke konzentrieren sich hauptsächlich darauf, dass Bekannte oder Freunde in Kontakt bleiben, indem sie Fotos, Videos und Echtzeit-Nachrichten austauschen. Beim Gebrauch Sozialer Netzwerke wie Myspace, Twitter und Facebook ist es fragwürdig, inwiefern diese einer Firma zu Gute kommen.

Es ist zwar ratsam, dass Firmen ihre Mitarbeiter bei Laune halten und ihnen nicht allzu strenge Vorschriften auferlegen. Trotzdem: die Verfügbarkeit derart ablenkender Dienste im Unternehmen ist dem geschäftlichen Betrieb nicht gerade zuträglich.

Web 2.0 und Social Media optimal nutzen

Web-2.0-Funktionalitäten hingegen können sich als äußerst nützlich erweisen. Die Verwendung von einer Kombination verschiedener Medien (Web, Audio, Video) kann neuen und bestehenden Kunden neue Nachrichten sehr effektiv vermitteln.

Einige von Penturas Kunden haben bereits damit begonnen, Erfahrungen im Umgang mit Web-2.0-Medien zu sammeln und dieses Konzept durch Social Networking zu stützen. Ein Beispiel ist eine Firma, die Kosmetika produziert und eine Website mit zahlreichen Web-2.0-Anwendungen betreibt. Falls Kunden sich für die Marke interessieren, können sie sich registrieren, via Chat mit anderen Mitgliedern kommunizieren und an Wettbewerben teilnehmen.

Seite 2: Bei allen Vorteilen die Sicherheit nicht vernachlässigen

Ergänzendes zum Thema

Web-2.0-Sicherheit von Palo Alto Networks

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