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Der Aufbau eines Cloud-Computing-Systems kann anhand eines Schichtenmodells beschrieben werden, das sich in die Bereiche Infrastruktur, Plattform, Anwendung und Benutzer unterteilen lässt, wohingegen die Nutzungsmodelle von Cloud-Services je nach Einsatzdomaine differieren.
Die Benutzerschicht des Cloud-Modells umfasst alle Systeme, Komponenten und Geräte, die es einem Endbenutzer ermöglichen, auf Cloud-Services der darunter liegenden Schichten zuzugreifen und beschreibt hierbei die Sichtweise des Endbenutzers. Je nach Anforderung verwendet der Endbenutzer eine oder mehrere der darunter liegenden Services der Anwendungs-, Plattform- oder Infrastrukturschicht.
Dabei muss er sich, abhängig von den verwendeten Services der unterschiedlichen Schichten, mehr oder weniger um Pflege, Wartung und Sicherheitsfunktionen seiner Anwendung kümmern. Bezieht ein Cloud-Benutzer beispielsweise Services der Infrastrukturschicht, so kann er zwar seine Anwendungen auf den Ressourcen einer Cloud-Infrastruktur betreiben, muss sich jedoch selbst um diese Aufgaben kümmern. Erfolgt der Bezug von der Anwendungsschicht übernimmt diese Aufgaben üblicherweise der Anbieter des Cloud-Services.
Eine Herausforderung auf der Benutzerschicht stellt die Anpassung der bestehenden Sicherheitsfunktionen (z.B. Benutzerauthentifizierung) für die Nutzung von Cloud-Services dar. Aktuell ist noch nicht hinreichend untersucht, ob Erweiterungen bestehender Systeme ausreichen oder neue Sicherheitstechnologien für den Einsatz von Cloud-Computing-Systemen entwickelt werden müssen. Ein Beispiel hierfür ist die Identitäts- und Rechteverwaltung, die in Unternehmensnetzwerken sehr weit verbreitet ist. Viele Lösungen aus diesem Bereich bieten aktuell noch keine Integration von externen Cloud-Services an, so dass Unternehmen entweder bestehende Systeme erweitern oder neue Lösungen einführen müssen.
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posted am 12.11.2009 um 14:09 von Unregistriert
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