20.06.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter

Websense hat mit Web Security Gateway eine Software vorgestellt, die den Web- und SSL-Datenverkehr, Web-Applikationen und gängige Netzwerkprotokolle in Echtzeit analysiert und unsichere Elemente blockiert. Die Lösung basiert auf der ThreatSeeker-Technologie des Herstellers.
Web Security Gateway klassifiziert bekannten und sich ständig ändernden Content von Webseiten, um zu entscheiden, ob eine Website und deren Inhalt sicher sind. Bei der Analyse setzt die Lösung auf ThreatSeeker, eine Identifikations- und Klassifikationstechnologie von Websense.
ThreatSeeker besteht Herstellerangaben zufolge aus einer Kombination mathematischer Algorithmen, einem Profiling der Verhaltensmuster von Angreifern und einer detaillierten Analyse bösartiger Programmcodes, verknüpft mit Data-Mining-Funktionen. Die Ergebnisse der Sicherheitsanalysen fließen durch „Real Time Security Updates“ zeitnah und automatisiert in die Sicherheitsprodukte des Herstellers ein.
Web Security Gateway eignet sich vor allem für Unternehmen, die Web 2.0-Technologien für ihre Geschäftsprozesse nutzen. Als Beispiel nennt Websense iGoogle, die personalisierte Startseite des Suchmaschinenbetreibers.
Da in das Portal auch individuell Mashups, Web-Applikationen und Feeds eingebunden werden können, ist eine gezielte Kontrolle der eingefügten Web-Anwendungen nur schwer möglich. Das Web Security Gateway blockt in diesem Fall den Zugang zu bestimmten Webseiten, sobald riskanter Content festgestellt wird.
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