Krypto-Telefone schützen gegen Spitzel und Lauscher

Geheimdienste und Konkurrenten hören Telefongespräche mit

05.06.2008 | Autor / Redakteur: Peter Schmitz / Peter Schmitz

Fazit: Wer Daten schützen will muss verschlüsseln!

Crypto-Telefone lösen nicht alle Probleme, die durch die Überwachung des Telefonverkehrs entstehen können. Bewegungsprofile oder Anruferdaten lassen sich auch bei verschlüsselten Gesprächen ermitteln. Die wertvollen Inhalte der Gespräche bleiben aber beim Einsatz vertrauenswürdiger Verschlüsselungslösungen auch bei Telefonaten genauso sicher wie verschlüsselte E-Mails oder Dateien.

Wer viel Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern oder Niederlassungen betreibt und dabei Geschäftsgeheimnisse austauscht kommt um eine durchgängige Datenverschlüsselung nicht herum. Egal ob E-Mail, Dateien, Telefongespräche oder Videokonferenzen, Jeder Kommunikationsweg ist gleich schützenswert und sollte mit gleichem Aufwand geschützt werden.

Zwar sind Crypto-Telefone mit Kosten von teils mehreren Tausend Euro pro Stück sehr teuer. Bedenkt man jedoch, dass schon ein einziges abgehörtes Gespräch unter Umständen einen Millionenauftrag kosten kann, relativieren sich auch höhere Beträge sehr schnell.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
Sehr informativer und doch verständlicher Artikel. Hat mir sehr geholfen. Danke!  lesen
posted am 03.11.2011 um 11:42 von Unregistriert


Mitdiskutieren

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2013171)