E-Mail- und Web-Security-Projekt bei der Bene AG

Büromöbelhersteller setzt auf Hosted E-Mail Security

23.01.2009 | Autor / Redakteur: Jürgen Wasem-Gutensohn / Peter Schmitz

Bene AG: Der Wechsel bei der Messaging Security zu einer outgesourcten Lösung hat sich für uns bezahlt gemacht.

Beim international tätigen Büromöbelhersteller Bene AG ging es um nicht mehr und nicht weniger, als die Überarbeitung der Absicherung der gesamten Kommunikationsinfrastruktur. E-Mail- und Browser-Sicherheit sollten in Betrieb und Administration weniger aufwändig werden und trotzdem für mehrere Hundert Mitarbeiter im In- und Ausland maximalen Schutz bieten. SearchSecurity.de zeigt wie die Bene AG dieses Problem in Angriff genommen hat.

„Das Böse ist immer und überall“: Als die österreichische Popgruppe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ in den 1980er-Jahre mit diesem Titel einen weit über die Alpenrepublik hinaus bekannten Hit landete, dachte noch niemand an das Internet und E-Mails. Heute beschreibt die Liedzeile sehr treffend die Bedrohungslage der IT in den Unternehmen. Viren, Würmer, Trojaner, Spams oder ein unerwünschter Download von Schadsoftware über die Schwachstelle eines Browser (Drive-By-Download) lauern an allen Ecken und Enden. Es droht der Verlust vertraulicher Daten. Mit Recht stellen Unternehmen sich daher die Frage: Wie kann man sich am besten schützen?

Wie viele andere auch, hat die IT-Abteilung der Bene AG vor einigen Jahren bereits die Initiative ergriffen und im ersten Anlauf eine rein interne Internet- und E-Mail-Security-Lösung eingerichtet. Produktlieferant des Internet-Filters war von Anfang an Websense; zum Schutz ihrer Messaging-Infrastruktur nutzte Bene ergänzend dazu die E-Mail-Filter-Software von Surfcontrol. Im Herbst 2007 übernahm Websense Surfcontrol und hat dessen Produkte und Services in das eigene Portfolio eingegliedert.

Im Lauf der Zeit jedoch erwies sich die interne Lösung im Messaging-Bereich als zu aufwändig im Betrieb und der Administration. Vor allem die ständig steigende Flut an Spam-Mails in allen nur denkbaren Varianten stellte die IT-Security-Verantwortlichen vor deutliche Herausforderungen: Die Zahl der unerwünschten Mails hat sich in den letzten beiden Jahren nahezu verdreifacht und wer sich als Unternehmen selbst um den Schutz seiner E-Mail-Infrastruktur kümmert, muss beachtliche technische und personelle Ressourcen bereitstellen, um der Spam-Flut Herr zu werden.

„Es sind permanente Updates und eine Anpassung der Spam-Filter erforderlich, um auf die ständig sich ändernden Taktiken der Spam-Versender angemessen und wirksam reagieren zu können“, berichtet Leo Hochstrasser, IT-Security-Administrator der Bene AG in Waidhofen an der Ybbs / Österreich. Unternehmen, die sich ausschließlich auf internes Know-how verlassen, müssen erfahrungsgemäß ihre Aufwände für den Betrieb und die Hardwarekapazitäten permanent erhöhen, um eine akzeptable IT-Security gewährleisten zu können. Denn eines ist klar: Die E-Mail-Bedrohungen verbunden mit Spam, den Verlockungen gefährliche Webseiten anzusurfen und vielfältigen Dateianhängen wurden in den letzten Jahren aggressiver und treten häufiger auf.

Seite 2: Grundsatzentscheidung für Hosted E-Mail Security

Über die Bene AG

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