24.09.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten
Cloudmark will Spam mit einer übergreifenden Programm-Suite bekämpfen. Das jetzt angekündigte Produkt Multi-Point Security soll eine Filtergenauigkeit von 99 Prozent erreichen und leichter zu administrieren sein als Insellösungen. Die Komponenten des Pakets schützen den Datenverkehr auf Netzwerk- sowie Protokollebene und filtern zudem Inhalte.
Sicherheitsexperte Cloudmark führt verschiedene Programme zu einer Suite für Messaging-Sicherheit zusammen. Die heißt Multi-Point Security und soll lückenlos vor Spam, Phishing und Malware schützen. Im Vergleich zu Insellösungen könnten Administratoren das Programmpaket zudem leichter verwalten.
Die zur Cloudmark-Suite gehörende Komponente „Sender Intelligence“ überwacht den Datenverkehr auf Netzwerkebene und analysiert dabei auch SMTP-Daten. Cloudmark Authority prüft zudem den Inhalt von E-Mails auf Anzeichen von Spam, Phishing oder Viren.
Mit dem „Activefilter“ verschiebt die Cloudmark-Lösung auch solche Spam-Nachrichten in Quarantäne, die bestehende Abwehrvorkehrungen bereits überwunden haben. Die Erfolgsquote gibt der Hersteller dabei mit 99 Prozent an.
Endanwender können den Spam-Schutz per „Network Feedback System“ konfigurieren, Spam-Mails deklarieren und False-Positives melden. Administratoren erhalten mit dem „Cloudmark Gateway“ Zugriff auf eine einheitliche Verwaltungsplattform. Über diese lassen sich Datenverkehre blockieren, drosseln oder zulassen. Zudem haben IT-Verwantworliche Zugriff auf die Richtlinien-Engine der Sicherheits-Suite.
Preise für Multi-Point Security nennt Cloudmark auf Anfrage.
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