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Die Würmer Warezov und Zhelatin sind seit ihrem Verschwinden im Februar nicht mehr in der Kaspersky-Hitliste aufgetaucht. Die Sicherheitsspezialisten vermuten, dass sich die Malware-Autoren endgültig vom Mail-Versand ausführbarer Komponenten der Würmer verabschiedet haben und stattdessen Hyperlinks auf infizierte Websites nutzen.
An der Spitze der Ursprungsländer infizierter E-Mails lagen im Mai die USA (21,72 Prozent), gefolgt von Polen (13,18 Prozent) und Südkorea (7,88 Prozent). Deutschland fand sich in der Kaspersky-Liste auf Platz Sieben mit 3,54 Prozent Anteil am verseuchten E-Mail-Traffic wieder.
Die vordersten Plätzen der Top-20 teilen sich die E-Mail-Würmer NetSky, Scano.gen und Nyxem. Auf den weiteren Plätzen tummeln sich weitere Derivate der genannten Schadprogramme, die Mail-Würmer Bagle und Mydoom sowie der Net-Wurm Mytob.
Kaspersky stellte anhand dieser Statistiken fest, dass der E-Mail-Verkehr in Bezug auf die Verbreitung von Viren mittels elektronischer Post immer sicherer wird. Die bekannten Probleme mit Phishing und Spam bleiben aber unvermindert bestehen und sind für die Endanwender immer noch lästig und gefährlich.
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