13.07.2011 | Autor / Redakteur: Dr. Thomas Störtkuhl, (ISC)²-zertifizierter CISSP / Stephan Augsten
Viele Unternehmen marschieren mit großen Schritten in Richtung Cloud Computing, da es Möglichkeiten bietet, kostengünstig und flexibel IT-Infrastrukturen und Anwendungen zu betreiben. Den Chancen stehen aber auch Risiken gegenüber. Dabei kommt es besonders darauf an, einen klar definierten Prozess zur Migration in die Cloud zu verfolgen.
Dieser Artikel beschreibt einen Prozess zur sicheren Migration in eine Public Cloud. Das vorgestellte funktionsunabhängige Vorgehen soll eine Kontrolle der Risiken und Compliance-Anforderungen und damit ein angemessenes Sicherheitsniveau gewährleisten.
Ein weiteres Thema stellen die besonderen Risiken dar, die mit dem Outsourcing in eine Public Cloud verbunden sind. In diesem Zusammenhang wird Cloud Computing als ein Outsourcing-Vorhaben mit folgenden Besonderheiten betrachtet:
Cloud Computing steht für kostengünstige und flexible Services, die sofort verfügbar sind. Neue Geschäftsprozesse können so flexibel gestaltet und zügig eingeführt werden. Die Cloud stellt dafür zahlreiche Applikationen und Ressourcen zu Verfügung.
Dabei werden die Daten der Geschäftsprozesse weltweit erreichbar – und das auf denkbar einfache Weise: der Benutzer kann mit seinem „Mobile Device“ über die von der Cloud zur Verfügung gestellten Schnittstellen jeder Zeit problemlos auf die gewünschten Informationen und Applikationen zugreifen.
Gleichzeitig bieten unterschiedliche Abrechnungsmodelle große Einsparmöglichkeiten. Neben der Wartung von Hard- und Software, sowie dem IT Service Continuity Management, können mittlerweile auch erste Sicherheitsfunktionalitäten wie das Content Filtering als Cloud Services genutzt werden.
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