Security-Tools – Windows Firewall with Advanced Security

On-Board-Firewall unter Windows 7 und Server 2008 konfigurieren

25.11.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Stephan Augsten

Die Windows Firewall with Advanced Security scannt sowohl ein- als auch ausgehenden Datenverkehr.

Microsoft hat Windows 7 und dem Windows Server 2008 eine neue Firewall spendiert, die die Kommunikation regulieren soll. Deshalb kann die Firewall aber auch die Ursache sein, wenn sich Geräte nicht finden lassen oder eine Kommunikation unmöglich ist. Um die Konfiguration der Firewall richtig einzustellen, kommt man nicht umhin, sich näher damit zu beschäftigen.

Die erneuerte Microsoft-Firewall wird als „Windows Firewall with Advanced Security“ („Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit“) bezeichnet. Im Gegensatz zu den Firewalls des Windows Server 2003 und Windows XP ist die neue Firewall nun automatisch aktiviert.

Eine entscheidende Neuerung liegt darin, dass nun sowohl der eingehende, als auch der ausgehende Netzwerkverkehr überwacht wird. Früher begnügte man sich noch mit der Kontrolle des eingehenden Netzwerkverkehrs.

All diese Änderungen sorgen nun für eine Restriktion in der Kommunikation. Um dennoch wie gewünscht kommunizieren zu können, kommt der Konfiguration der Firewall eine entscheidende Bedeutung zu. In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen, wie es geht.

Bevor wir anfangen, müssen wir erwähnen, dass ein zentrales Kriterium für die Arbeitsweise der Firewall die Profile sind. Sie bestimmen maßgeblich die Funktionsweise. Es gibt drei unterschiedliche Profile mit jeweils einer eigenen Firewall-Konfiguration: das Domänenprofil, das private Profil und das öffentliche Profil. Diese Profile stehen für unterschiedliche Einsatzszenarien des jeweiligen Rechners:

  • Das „Domänen Profil“ wird immer dann herangezogen, sobald der Computer mit einer Domäne verbunden ist.
  • Das „Private Profil“ gilt für den Einsatz in einem privaten Netzwerk, wie etwa dem Heimnetzwerk. Hierbei müssen allerdings alle aktiven Netzwerkverbindungen als private Netzwerke eingestuft sein.
  • Das „Public Profile“ schließlich gilt immer dann, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist oder mit einem Netzwerk verbunden ist, das nicht privat ist und nicht einer Domäne angehört.

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