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IT-Prioriäten 2017: Was IT-Verantwortliche im Sicherheitsbereich planen

Netzwerkbasierte Sicherheit, sichere Anbindung und sowie Endpunktsicherheit gehören 2017 zu den Top-Themen der hiesigen IT-Verantwortlichen.

TechTarget hat IT-Profis im deutschsprachigen Raum nach ihren Plänen im Bereich IT-Sicherheit befragt. Beim Gros der befragten IT-Verantwortlichen steht 2017 das Thema netzwerkbasierte Sicherheit ganz oben auf der Agenda. Mit 36 Prozent der Befragten entfallen auf dieses Thema im Bereich Security die meisten Nennungen.

Dass Mitarbeiter wie Dienstleister mittlerweile von überall aus auf Unternehmensressourcen zugreifen, verdeutlicht die Bedeutung des Themas VPN/NAC. Dieses landet in diesem Jahr mit einem Anteil von 35 Prozent der Nennungen auf dem zweiten Rang. Und auf Augenhöhe, mit ebenfalls 35 Prozent, wird die Endpunktsicherheit genannt, im Zusammenspiel ja kein unwichtiger Aspekt, um Mitarbeiter sicher anzubinden.

Apropos Endgeräte: Verschlüsselung ist ja nicht nur auf diesen ein wichtiger Sicherheitsaspekt. So gaben 32 Prozent der Befragten an, in diesem Bereich in 2017 Initiativen umsetzen zu wollen. Cloud-Sicherheit nennen 29 Prozent der Befragten als eines ihrer Vorhaben für 2017. Das die eine oder andere Cloud-Nutzung diesbezüglich nochmal auf den Prüfstand kommt, dürfte auch an der EU-Datenschutz-Grundverordnung liegen. Diese will ja bis 2018 umgesetzt werden. Die mobile Gerätelandschaft ist für Sicherheitsverantwortliche nach wie vor eine Herausforderung, kein Wunder also, dass 27 Prozent der Befragten Mobile Endpoint Security als eine ihrer Initiativen für das Jahr 2017 nennen.

Abbildung 1: Netzwerksicherheit, die sichere Anbindung von Endgeräten und die Endgerätesicherheit selbst stehen bei vielen Unternehmen oben auf der Security-Agenda.

Gerade in Bezug auf Bedrohungen wie Ransomware, kann sich ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der Anwender auszahlen. 27 Prozent der Befragten gaben daher an, in 2017 in Sachen End-User-Sicherheitstraining aktiv werden zu wollen. Im Mittelfeld finden sich Themen, die sich unter anderem mit Schwachstellen oder Angriffspunkten beschäftigen, wie beispielswiese Patch-Management (23 Prozent) oder Softwaresicherheit (21 Prozent).

Eher geringe Bedeutung messen die Befragung offensichtlich Themen wie IT-Forensik (9 Prozent), der Aufbereitung von Informationen zu Bedrohungen (8 Prozent) sowie Fraud-Detection-Systemen (8 Prozent) zu.

Ausführliche Informationen zu der TechTarget-Umfrage finden Sie hier.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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